Bild folgtKI-generierte IllustrationGnophos furvata
Auch bekannt als: Aschgrauer Steinspanner, Großer Steinspanner
An seiner steinartigen Färbung lässt sich Gnophos furvata sofort erkennen. Dieser mittelgroße Nachtfalter aus der Familie der Spanner ist in warmen Lagen zu Hause und perfekt an felsige Umgebungen angepasst. Es entwickelt sich pro Jahr eine Generation, die zwischen Mai und September aktiv ist. Die Weibchen legen ihre Eier an verschiedenen heimischen Gehölzen ab, da die Art polyphag (auf keine bestimmte Nahrungspflanze spezialisiert) ist. Die Raupen ernähren sich im Sommer vor allem von der Gewöhnlichen Waldrebe (Clematis vitalba) oder dem Schlehdorn (Prunus spinosa). Mit einer Körpermasse von etwa 0,025 Gramm ist das Tier ein echtes Leichtgewicht unserer heimischen Fauna. Den Winter überdauert das Tier als Larve (Raupe), die sich in geschützte Bodenritzen oder unter Steine zurückzieht. Du kannst diesen Gartenbewohner gezielt fördern, indem du Trockenmauern anlegst und auf heimische Wildsträucher setzt. Besonders in der Schweiz ist er mit über 170 dokumentierten Sichtungen ein fester Bestandteil der Natur. Achte darauf, im Frühjahr das herabgefallene Laub in ruhigen Ecken liegen zu lassen, um die überwinternden Larven nicht zu stören.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Gnophos furvata sticht nicht und ist für Menschen sowie Haustiere absolut unbedenklich. Da die Art spezifische Wärmestrukturen benötigt, ist ihre Anwesenheit ein Zeichen für ein gesundes Mikroklima in deinem Garten.
Gnophos furvata gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In unserer Region ist dieser Nachtfalter als heimisch eingestuft, wobei für die Schweiz 177 Beobachtungen dokumentiert sind. Er bevorzugt warme Habitate, was ihn zu einem typischen Bewohner sonniger Gärten mit Steinstrukturen macht. Die Art ist mittelgroß und zeichnet sich durch eine graubraune Tarnfärbung aus, die sie auf Stein nahezu unsichtbar macht. Als polyphager (vielseitiger) Fresser ist die Larve auf keine einzelne Pflanzenart angewiesen.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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