Bild folgtKI-generierte IllustrationGomphus pulchellus
heimisch Deutschland
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Diese Libelle erkennst du an ihrem gelblich-grünen Körper mit feinen schwarzen Zeichnungen und den deutlich voneinander getrennten Augen, was für ihre Familie typisch ist. Die Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus) bevorzugt als Lebensraum stehende oder langsam fließende Gewässer mit sandigem Grund. Ihre Larven leben verborgen im Schlamm oder Sand am Boden des Gartenteichs und lauern dort auf Beute. Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit kriechen die Larven ans Ufer, um sich dort aus ihrer Larvenhaut, der Exuvie (verlassene Hülle nach der Häutung), zu schälen. Als erwachsene Tiere sind sie geschickte Jäger, die andere Insekten direkt im Flug fangen. In deinem Garten profitierst du von ihrer Anwesenheit, da sie zur natürlichen Regulation von Insektenbeständen beitragen. Um diesen Tieren zu helfen, solltest du auf naturbelassene Uferzonen und einen Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel achten. Ein Teich mit flachen Zonen bietet den Larven den nötigen Schutz und die Wärme für ihr Wachstum. Beobachte im Frühjahr die Ufervegetation, um die leeren Larvenhüllen zu entdecken. Diese Libellenart ist ein wertvoller Bestandteil der heimischen Artenvielfalt.
Diese Libellen sind für Menschen vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beißen können. Wie alle heimischen Libellenarten steht sie unter Naturschutz und sollte nicht gefangen werden. In deinem Garten ist sie ein nützlicher Helfer, der die Bestände fliegender Insekten reguliert.
Die Westliche Keiljungfer gehört zur Familie der Gomphidae (Flussjungfern) innerhalb der Ordnung der Libellen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über West- und Mitteleuropa, wobei sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Mit einer Körperlänge von etwa fünf Zentimetern zählt sie zu den mittelgroßen Libellenarten. Sie besiedelt bevorzugt kiesige oder sandige Gewässer, kommt aber oft auch mit künstlich angelegten Teichen gut zurecht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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