Bild folgtKI-generierte IllustrationGoodyera oblongifolia
Auch bekannt als: Goodyera oblongifolia
An ihren breitblättrigen, am Boden liegenden Blättern lässt sich die Westliche Netzblatt-Orchidee (Goodyera oblongifolia) sofort erkennen. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) ist sie eine Besonderheit für Gartenbesitzer, die ein Faible für die gebietsfremd Orchideenwelt und schattige Gartenbereiche haben. Besonders faszinierend ist die Strategie ihrer Vermehrung: Mit einem extrem geringen Gewicht von nur 0,0014 Milligramm pro Samenkorn setzt sie ganz auf die Windausbreitung. In deinem Naturgarten trägt sie zur botanischen Vielfalt bei und besetzt ökologische Nischen, in denen sich andere Pflanzen oft schwertun. Wenn du einen ungestörten, moosigen Platz unter Bäumen hast, ist sie genau die richtige Wahl für dich.
Filigrane Orchidee mit federleichten Samen für deinen Schattengarten.
Nach aktuellen ökologischen Daten zeichnet sich diese Art vor allem durch ihre hocheffiziente Windausbreitung aus. Die Samen sind mit nur 0,0014 Milligramm so leicht, dass sie bereits bei leichtesten Luftbewegungen über weite Strecken transportiert werden. Dies sichert das Überleben der Art auch in fragmentierten (zerstückelten) Lebensräumen. Da keine spezifischen Bestäuberdaten für diese Art vorliegen, ist ihre Hauptrolle im Ökosystem Garten als spezialisierter Bodenbesiedler in der Krautschicht (Schicht der nicht verholzenden Pflanzen) zu sehen. Sie bereichert die strukturelle Komplexität deines Gartens und fördert ein gesundes Bodenleben durch ihre Symbiose mit Mikroorganismen.
Die Westliche Netzblatt-Orchidee wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder nicht in direkten Kontakt mit ihr kommen oder Teile davon verschlucken. Sollte es dennoch zu einem Vorfall kommen, ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 jederzeit erreichbar.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Idealerweise von März bis Mai in den Boden bringen.
Pflanzzeit Herbst: Alternativ zwischen September und November pflanzen, solange der Boden offen ist.
Standort: Wähle einen schattigen, windgeschützten Platz, da die breitblättrige Struktur empfindlich auf Austrocknung reagiert.
Boden: Der Untergrund sollte locker und humos sein, um den feinen Wurzeln Halt zu bieten.
Pflege: Vermeide das Hacken im Wurzelbereich, um die empfindliche Pflanze nicht zu schädigen.
Vermehrung: Lass die verblühten Stände stehen, damit die winzigen Samen (0,0014 mg) vom Wind verteilt werden können.
Winterschutz: Ein Belassen des herbstlichen Laubs schützt die Rosette vor extremem Frost.
Gute Partnerin: Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella) — er hat die gleichen Ansprüche an Schatten und Bodenfeuchte und ergänzt die Orchidee ökologisch ideal.
Die Westliche Netzblatt-Orchidee gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae) und zur Gattung Goodyera. Sie wächst als krautige Pflanze (nicht verholzend) und bleibt durch ihre breitblättrige Rosettenform meist bodennah. In ihrer Biologie ist sie eng an ein stabiles Bodenmilieu angepasst. Auffällig ist ihre morphologische Spezialisierung auf winzige Samen, sogenannte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die für eine weite Verbreitung durch Luftströmungen optimiert sind. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist sie ein seltener Gast, der spezifische mikroklimatische Bedingungen schätzt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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