Bild folgtKI-generierte IllustrationCynanchica aristata
Typisch für den Grannen-Meier (Cynanchica aristata) sind seine feinen, quirlständigen Blätter, die in einer borstigen Granne (kurze, haarfeine Spitze) enden. Mit seinem niedrigen, oft polsterartigen Wuchs ist er eine ideale Besetzung für die extremen Trockenstellen deines Gartens. Er geht eine enge Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen (Bodenpilze, die Nährstoffe gegen Zucker tauschen) ein, was ihn besonders widerstandsfähig gegen Nährstoffmangel macht. In Deutschland und Österreich ist er ein wertvoller Bestandteil von Magerwiesen und schließt Lücken auf kargem Boden. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze für sonnige Steinpartien suchst, ist er genau die richtige Wahl für dich.
Robuster Überlebenskünstler: Der ideale Spezialist für deine Trockenmauer.
Ökologisch zeichnet sich der Grannen-Meier durch seine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen aus. Diese Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ist eine spezielle Form der Lebensgemeinschaft, bei der die Pilze tief in die Wurzelzellen eindringen und die Pflanze so effizient mit Wasser und Mineralien versorgen. Als Spezialist für Trockenbiotope trägt er zur Stabilisierung der Pflanzengesellschaften auf kargen Böden bei. In Deutschland und Österreich ist er ein wichtiger Baustein für die Artenvielfalt in gefährdeten Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Durch seine Präsenz fördert er die biologische Aktivität und Vernetzung im Boden.
Der Grannen-Meier wird als nicht kindersicher eingestuft. Er sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Boden: Der Untergrund sollte mager (nährstoffarm), steinig oder sandig und sehr gut durchlässig sein.
Bodenvorbereitung: Arbeite bei schwerem Boden reichlich Kies oder Sand ein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wasserbedarf: Nur in der ersten Zeit nach der Pflanzung gießen; etablierte Pflanzen überstehen lange Trockenperioden problemlos.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, fördert aber einen kompakten Wuchs.
Vermehrung: Die Pflanze versamt sich an geeigneten Standorten von selbst.
Pflanzpartner: Gute Partnerin ist die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – beide Arten teilen die Vorliebe für extrem trockene, sonnige Standorte.
Der Grannen-Meier (Cynanchica aristata) ist ein Vertreter der Rötegewächse (Rubiaceae) innerhalb der Ordnung der Enzianartigen. Er ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie kalkhaltige Felsstandorte. Die Pflanze wächst als ausdauernder Halbstrauch (unten verholzende Triebe). Ein morphologisches Erkennungsmerkmal ist die stachelspitzige Blattspitze, die botanisch als Granne bezeichnet wird und der Art ihren Namen gab.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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