Bild folgtKI-generierte IllustrationGypsophila acutifolia
Auch bekannt als: Gypsophila acutifolia
Wer das Spitzblättrige Schleierkraut (Gypsophila acutifolia) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die Pflanze bildet eine luftige, wolkenartige Struktur aus unzähligen kleinen, hellen Blüten auf verzweigten Stängeln. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Ergänzung für sonnige Magerstandorte (nährstoffarme Flächen), da sie mit Trockenheit hervorragend zurechtkommt. Durch ihr geringes Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,62 mg verbreiten sich die Samen leicht mit dem Wind und besiedeln offene Bodenstellen. Als erfahrener Gärtner schätze ich an ihr besonders die Strukturkraft, die sie in sommerliche Beete bringt. Du machst hier alles richtig, wenn du ihr einen Platz gibst, an dem andere Stauden bereits aufgeben.
Filigrane Blütenwolke für trockene Sonnenplätze und magere Böden.
Nach aktuellen ökologischen Beobachtungen ist dieses Schleierkraut eine wichtige Anlaufstelle für kleine Bestäuber, die die offen dargebotenen Blüten leicht erreichen können. Da die Samen mit 0,62 mg extrem leicht sind, dient die Pflanze als Modell für die Fernausbreitung durch Wind in der Gartenlandschaft. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen Samenstände zudem eine feine Struktur, die von verschiedenen Insekten als Rückzugsort genutzt wird. Auch wenn keine spezifischen Spezialisierungen vorliegen, bereichert sie das Nahrungsangebot in trockenen Gartenbereichen erheblich, in denen viele andere Pflanzen während sommerlicher Hitzeperioden vertrocknen.
In der Datenbank wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Nelkengewächse enthält sie Saponine (seifenähnliche Stoffe), die bei empfindlichen Personen oder bei Verzehr zu Reizungen führen können. Es empfiehlt sich, beim Umgang mit der Pflanze Handschuhe zu tragen und Kinder darauf hinzuweisen, dass die Pflanze kein Spielzeug ist.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz mit mindestens 6 bis 8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung.
Boden: Der Untergrund muss durchlässig und eher nährstoffarm sein; Sand oder feiner Kies sind ideal.
Staunässe vermeiden: Achte darauf, dass überschüssiges Wasser sofort abfließen kann, da die Wurzeln sonst faulen.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Böden solltest du reichlich Sand oder feinen Splitt einmischen, um den Boden zu magern (Nährstoffgehalt senken).
Rückschnitt: Nach der Hauptblüte kannst du die Stängel einkürzen, um die Standfestigkeit zu fördern.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre leichten Samen oft selbst für Nachwuchs an passenden Stellen.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für trockene, sonnige Standorte und ergänzt das Schleierkraut farblich perfekt.
Das Spitzblättrige Schleierkraut gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzend). Ursprünglich stammt sie aus den östlichen Steppenregionen, fühlt sich aber in unseren Breiten auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sehr wohl. Typisch sind die breitblättrigen Laubblätter, die im Gegensatz zu vielen schmalblättrigen Verwandten stehen. Die Pflanze erreicht eine stattliche Präsenz, ohne dabei massiv zu wirken, und nutzt die Windausbreitung (Anemochorie), um ihre leichten Samen in der Umgebung zu verteilen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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