Bild folgtKI-generierte IllustrationHakea salicifolia
Auch bekannt als: Hakea salicifolia
Kaum zu übersehen: Die Weidenblättrige Hakea (Hakea salicifolia) besticht durch ihre schmalen, weidenähnlichen Blätter und den markanten, strauchartigen Wuchs. Als Mitglied der Silberbaumgewächse bringt sie eine außergewöhnliche Struktur in deinen Garten, die besonders als Windschutz oder architektonisches Element geschätzt wird. Nach aktuellen Beobachtungen bietet die verholzte Struktur der Pflanze geschützte Rückzugsorte für gebietsfremd Kleintiere. Da sie schwere Samen bildet, findet eine Ausbreitung meist nur über kurze Distanzen statt. Wenn du einen sonnigen, geschützten Platz hast, ist dieser australische Gast eine faszinierende Ergänzung für deine Pflanzensammlung.
Architektonischer Blickfang mit weidenartigem Laub und robusten Holzfrüchten.
Obwohl die Weidenblättrige Hakea nicht in Europa heimisch ist, bereichert sie das Gartenökosystem durch ihre spezielle Wuchsform. Die schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) mit einem Gewicht von 18,87 mg sinken meist direkt zu Boden oder werden durch Tiere über kurze Strecken verteilt. Die verholzte Struktur des Strauches bietet ganzjährig stabilen Sichtschutz und wertvolle Versteckmöglichkeiten für heimische Vögel und Kleinsäuger. Spezifische Daten zu Bestäubern in unserer Region liegen derzeit noch nicht vor, doch die langlebigen Samenstände dienen als interessante Strukturkomponente im winterlichen Garten.
Die Weidenblättrige Hakea wird als nicht kindersicher eingestuft. Besonders die harten, verholzten Samenkapseln können scharfe Kanten aufweisen und bei unvorsichtigem Hantieren eine Verletzungsgefahr darstellen. Achte daher auf eine Platzierung außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kindern.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, um die charakteristische Blattfärbung und den kompakten Wuchs zu fördern.
Pflanze die Hakea bevorzugt im Frühjahr (März bis Mai), damit sie bis zum Winter gut einwurzeln kann.
Achte auf ein durchlässiges Substrat (Pflanzstoff) mit niedrigem Phosphorgehalt, da Silberbaumgewächse empfindlich auf Überdüngung reagieren.
Vermeide Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) durch eine ausreichende Drainage (Entwässerungsschicht aus Kies oder Tonscherben).
Halte einen Pflanzabstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern zu Nachbarpflanzen ein, damit sich die Krone frei entfalten kann.
Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte fördert eine dichte Verzweigung und verhindert das Verkahlen von unten.
Gieße regelmäßig mit kalkarmem Regenwasser, um den Boden leicht sauer zu halten.
Gute Partnerin: Die Besenheide (Calluna vulgaris) – sie teilt die Vorliebe für saure, gut durchlässige Böden und ergänzt das feine Laub der Hakea hervorragend.
Die Weidenblättrige Hakea gehört zur Familie der Silberbaumgewächse (Proteaceae) und stammt ursprünglich aus Australien. In Mitteleuropa findet man sie aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit meist in geschützten Lagen oder als Kübelpflanze. Ein markantes Merkmal sind die Balgfrüchte (verholzte Kapseln, die sich bei Reife öffnen), in denen die 18,87 mg schweren Samen heranreifen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst feuchtere Küstenregionen und Waldränder, weshalb sie eine gute Wasserversorgung bei gleichzeitig exzellenter Entwässerung benötigt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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