Bild folgtKI-generierte IllustrationHalictus langobardicus Blüthgen, 1944
heimisch Deutschland
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Pflanzen
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Interaktionen
dokumentiert
Die Langobarden-Furchenbiene (Halictus langobardicus) ist eine mittelgroße, eher dunkel gefärbte Wildbiene mit hellen Haarbinden am Hinterleib, die im Garten durch ihren flinken Flug auffällt. In Deinem Garten sucht sie bevorzugt sonnige Standorte mit offenen Bodenstellen auf. Diese Art ist polylektisch (auf viele verschiedene Pflanzenfamilien als Pollenquelle spezialisiert), weshalb sie ein breites Angebot nutzt. Ihre Nester legt sie im Erdreich an, was typisch für viele Furchenbienen ist. Die Flugzeit erstreckt sich über die Monate Juni und Juli. Besonders gerne besucht sie den Klatschmohn (Papaver rhoeas) und die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea). Auch Kleearten wie der Weißklee (Trifolium repens) oder der Hornklee (Lotus corniculatus) sind wichtige Nahrungsquellen für sie. Du kannst ihr helfen, indem Du heimische Pflanzen wie den Gelben Steinklee (Melilotus officinalis) oder die Bunte Kronwicke (Coronilla varia) förderst. Das Kriechende Fingerkraut (Potentilla reptans) und die Weg-Distel (Carduus acanthoides) bieten ihr ebenfalls wertvollen Pollen. Offene Bodenstellen, die nicht durch dichten Bewuchs bedeckt sind, dienen ihr als wertvoller Nistplatz.
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Die Langobarden-Furchenbiene ist absolut friedfertig und für den Menschen harmlos, da sie ihren winzigen Stachel nicht zur Verteidigung gegenüber Menschen einsetzt. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz und sollte in Ruhe gelassen werden.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Diese Wildbiene gehört zur Familie der Halictidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien heimisch. Als Furchenbiene zeichnet sie sich durch eine charakteristische Längsfurche am letzten Hinterleibssegment der Weibchen aus. Die Art lebt solitär (einzeln lebend) und gräbt ihre Gänge in selbst gewählte Bodenstellen. Eine sichere Unterscheidung von anderen Arten der Gattung Halictus ist im Feld oft schwierig.
9 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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