Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Harpactea planembolus ist eine Spinne, die man am ehesten an ihren sechs Augen und den oft rötlich-braun glänzenden Körperabschnitten erkennt. In deinem Garten hält sich dieser flinke Jäger bevorzugt an dunklen, feuchten Orten wie unter Steinen oder in der Laubschicht auf. Da die Art zur Gruppe der Sechsaugenspinnen gehört, besitzt sie im Gegensatz zu den meisten anderen Spinnen nur sechs statt acht Augen. Tagsüber ruht das Tier in einem röhrenartigen Gespinst aus Seide, das meist gut versteckt in Bodenritzen liegt. Nachts verlässt die Spinne ihr Versteck, um aktiv am Boden nach Nahrung zu suchen, ohne dabei Fangnetze zu weben. Ihre Ernährung besteht aus kleinen Wirbellosen, wobei viele Vertreter dieser Gattung auf das Erbeuten von Asseln spezialisiert sind. Durch diese räuberische Lebensweise übernimmt sie eine wichtige Funktion bei der Regulierung von Bodenorganismen in deinem Garten. Du kannst diesen nützlichen Helfer fördern, indem du Laubhaufen und Totholz als natürliche Rückzugsorte liegen lässt. Da diese spezifische Art laut wissenschaftlichen Daten in Portugal verbreitet ist, stellt sie in hiesigen Gärten eine Besonderheit dar. Ein naturnaher Garten ohne chemische Pflanzenschutzmittel bietet ihr den idealen Lebensraum.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verhält sich äußerst scheu. Ihre Kieferklauen sind darauf ausgelegt, kleine Beutetiere zu greifen, und können die menschliche Haut nicht durchdringen. Es bestehen keine besonderen Schutzbestimmungen, doch profitiert die Art von jeder Form des ökologischen Artenschutzes im Garten.
Die Art Harpactea planembolus ist taxonomisch in die Gattung Harpactea innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) eingeordnet. Ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet liegt in Europa mit einem Schwerpunkt in Portugal. Als bodenbewohnender Jäger ist sie eng an die Streuschicht gebunden und führt eine vorwiegend nächtliche Lebensweise. Charakteristisch für die Gattung ist die Reduktion der Augenanzahl und eine spezialisierte Jagdstrategie ohne Netzbau.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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