Bild folgtKI-generierte IllustrationHelianthemum nummularium agg.
Wer das Gewöhnliche Sonnenröschen einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die leuchtend gelben Blütenblätter umgeben ein Zentrum aus zahlreichen Staubgefäßen, die bei Sonnenschein förmlich strahlen. Diese heimische Art ist perfekt für sonnige, trockene Ecken, in denen kaum etwas anderes wächst. Mit einer Wuchshöhe von 0,12 m bildet es niedrige Teppiche, die den Boden wirksam bedecken. Als spezialisierte Pflanze für magere Standorte bereichert es die Vielfalt in deinem Garten enorm und stabilisiert karge Flächen. Hol dir diesen robusten Überlebenskünstler direkt in dein Steinbeet oder an die Trockenmauer.
Goldener Teppich für karge Ecken: 12 Zentimeter geballte Sonnenkraft.
Das Sonnenröschen ist eine Schlüsselpflanze für trockene und nährstoffarme Lebensräume. Mit seinen 1,2 mg leichten Samen nutzt es die Windausbreitung, um neue Lebensräume effektiv zu besiedeln. In deinem Garten unterstützt es die Bodenbiologie durch eine AM-Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen), was die Nährstoffaufnahme auf kargen Böden verbessert. Als 0,12 m hoher Bodenbedecker schützt es die oberste Erdschicht vor Erosion und Austrocknung. Da es auch in kalten Regionen vorkommt, bietet es eine stabile Struktur in naturnahen Gärten. Die Pflanze trägt wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt auf kalkarmen Standorten bei.
Bitte beachte, dass das Gewöhnliche Sonnenröschen laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Achte daher besonders auf Kinder und Haustiere in deinem Garten und vermeide den Verzehr von Pflanzenteilen. Bei Fragen oder im Falle eines Unfalls kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.109 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz; das Sonnenröschen braucht viel direktes Licht, um seine Blüten zu öffnen.
Ellenberg Feuchte 2: Der Standort muss trocken sein; Staunässe führt schnell zum Absterben der Wurzeln.
Ellenberg Nährstoffe 3: Setze es in mageren Boden; als Schwachzehrer benötigt die Pflanze keine Düngung.
Pflanzzeit: Die beste Zeit zum Einsetzen ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Plane mit einer exakten Höhe von 0,12 m, ideal für den Vordergrund oder Steingärten.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Böden solltest du reichlich Sand einarbeiten, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
Vermehrung: Die Pflanze nutzt ihre 1,2 mg leichten Samen für die Windausbreitung und besiedelt so offene Stellen.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie teilt die Vorliebe für trockene Magerstandorte und ergänzt das Gelb im Spätsommer mit violetten Farbtönen.
Das Gewöhnliche Sonnenröschen (Helianthemum nummularium agg.) ist ein Vertreter der Zistrosengewächse (Cistaceae). In der Natur findest du es in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo es trotz seiner Vorliebe für Sonne auch kältere, alpine Regionen besiedelt. Es wächst als kleiner Halbstrauch, bleibt jedoch nach den vorliegenden Daten weitgehend unverholzt. Die Pflanze ist in Europa weit verbreitet und kommt in Regionen von Frankreich über Deutschland bis Rumänien vor. Sie bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse.
1 Video zu Gewöhnliches Sonnenröschen
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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