Bild folgtKI-generierte IllustrationHelianthus salicifolius
Auch bekannt als: Helianthus salicifolius
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren schmalen, fast fadenförmigen Blättern lässt sich die Weidenblättrige Sonnenblume (Helianthus salicifolius) sofort erkennen. Sie ist eine krautige Pflanze (ein nicht verholzendes Gewächs), die erst sehr spät im Jahr Farbe in deinen Garten bringt. Da sie von August bis November blüht, stellt sie ein wichtiges Nahrungsreservoir in einer Zeit dar, in der die meisten anderen Blüten bereits verschwunden sind. Wer einen Naturgarten pflegt, schätzt diese Art besonders für ihre Standfestigkeit und das grafische Laub. Du kannst mit ihr das Gartenjahr wunderbar verlängern und bis in den Spätherbst hinein leuchtend gelbe Akzente setzen.
Goldener Herbstgarant: Späte Blütenpracht auf genau 0,9 m Höhe.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten liegt die Hauptblütezeit zwischen August und November. Dies macht die Pflanze zu einer wertvollen Nahrungsquelle für bestäubende Insekten in der ansonsten blütenarmen späten Saison. Die produzierten Samen besitzen ein Gewicht von 5,23 mg, was als schweres Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) gilt. Solche Samen werden typischerweise über kurze Distanzen durch die Schwerkraft oder durch Tiere verbreitet. Da die Pflanze im Winter stehen gelassen wird, bietet sie zudem Struktur und potenzielle Rückzugsorte für die heimische Tierwelt.
Bitte beachte, dass die Weidenblättrige Sonnenblume als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein direkter Verzehr von Pflanzenteilen sollte vermieden werden, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern. Im Falle eines versehentlichen Verschluckens ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 zur fachmännischen Beratung erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.9 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht für eine optimale Blüte.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig und eher mager sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Wuchs: Plane für die Pflanze eine feste Wuchshöhe von exakt 0,9 m in deinem Beet ein.
Pflanzabstand: Halte etwa 40 bis 50 cm Abstand zu Nachbarpflanzen ein, damit das Laub gut abtrocknen kann.
Pflege: Schneide die verblühten Stängel erst im zeitigen Frühjahr zurück, da sie im Winter eine schützende Funktion erfüllen.
Vermehrung: Der Wurzelstock kann im Frühjahr geteilt werden, um die Pflanze zu verjüngen oder zu vermehren.
Gute Partnerin: Die heimische Berg-Aster (Aster amellus) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an sonnige Lagen stellt und die späte Blütezeit ökologisch sinnvoll ergänzt.
Die Weidenblättrige Sonnenblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich in den nordamerikanischen Prärien beheimatet, hat sie sich in Mitteleuropa als robuste Gartenstaude etabliert, die vor allem auf sonnigen Standorten gedeiht. Als krautige Pflanze zieht sie sich im Winter vollständig in ihre Überdauerungsorgane im Boden zurück. Ein besonderes Merkmal sind ihre breitblättrigen, aber extrem schmalen Blätter, die der Pflanze ihr charakteristisches, weidenähnliches Aussehen verleihen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →