Bild folgtKI-generierte IllustrationHelichrysum arenarium subsp. arenarium
Auch bekannt als: Helichrysum arenarium subsp. arenarium
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium subsp. arenarium) an ihren leuchtend goldgelben Blütenköpfen, die sich trocken und papierartig anfühlen. Mit ihrer kompakten Wuchsform ist sie ein echtes Juwel für karge Gartenbereiche und wird wegen ihrer Gefährdung auf der Roten Liste (Stufe 3) geführt. Als Gartenbesitzer leistest du einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, da sie eine unverzichtbare Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) darstellt. Auch der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) profitiert direkt von ihrem Vorkommen. Wenn du einen sonnigen Platz mit kargem Boden hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Goldgelber Retter: Nur 19 cm klein, aber eine Riesenhilfe für Scheckenfalter.
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Diese Art ist eine hochspezialisierte Tankstelle für gefährdete Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen besonders Arten wie der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) die gelben Blüten an. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzt sie als wichtige Nahrungsquelle. Die winzigen Samen sind mit 0,07 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur Besiedlung neuer Lebensräume beiträgt. Da sie Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM nutzt, verbessert sie die biologische Aktivität in ansonsten kargen Sandböden.
In Bezug auf die Garteneigenschaften ist die Sand-Strohblume offiziell als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle bei dieser heimischen Art im Vordergrund stehen, solltest du in Gärten mit kleinen Kindern achtsam sein. Die Pflanze ist jedoch weder dornig noch besitzt sie stechende Haare, die sofortige Hautreizungen auslösen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.19 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne täglich erhält.
Der Boden muss sehr trocken (Feuchtewert 2) und extrem nährstoffarm sein – dünge die Pflanze niemals.
Falls dein Gartenboden zu fett (nährstoffreich) ist, solltest du ihn mit viel Sand abmagern (nährstoffarm machen).
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Halte aufgrund der geringen Wuchshöhe von 0,19 m einen geringen Pflanzabstand ein und setze sie an den Beetrand.
Die Vermehrung erfolgt oft durch Selbstaussaat über die sehr leichten Samen (Diasporen), die nur 0,07 mg wiegen.
Schneide die verblühten Köpfe im Herbst nicht ab, damit die Samen ausreifen und sich verteilen können.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – sie liebt ebenfalls sandige Magerböden und bildet einen schönen farblichen Kontrast.
Die Sand-Strohblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine in Deutschland heimische, indigene Art. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sandige Binnendünen. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,19 m und zeichnet sich durch eine graufilzige Behaarung an Stängeln und Blättern aus. Diese Behaarung dient als Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und Verdunstung. Botanisch ist sie ein Schwachzehrer (Magerpflanze), der sich an extrem nährstoffarme Standorte angepasst hat.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →