Bild folgtKI-generierte IllustrationHeliophanus aeneus (Hahn, 1832)
Der Stein-Sonnenspringer (Heliophanus aeneus) ist eine kleine, metallisch glänzende Spinne von etwa fünf bis sieben Millimetern Körperlänge, die ihre Beute ohne Fangnetz erlegt. Als Mitglied der Springspinnen (Salticidae) nutzt sie ihre hervorragenden Augen, um Insekten aus der Distanz zu fixieren und präzise anzuspringen. Ein Sicherheitsfaden aus Spinnseide bewahrt sie dabei vor Stürzen aus der Höhe. In deinem Garten hält sie sich bevorzugt an sonnenexponierten (der Sonne ausgesetzten) Stellen wie Mauern, Steinen oder in der Krautschicht (bodennahe Pflanzenwelt) auf. Da sie sich von verschiedenen kleinen Insekten wie Mücken oder Blattläusen ernährt, dient sie dir als natürlicher Helfer bei der Regulation von Schädlingen. Du kannst diesen nützlichen Jäger unterstützen, indem du Steinhaufen oder Trockenmauern als Lebensraum anlegst. Im Februar befindet sich das Tier meist noch in der Winterruhe und verbirgt sich in einem schützenden Gespinst in engen Ritzen. Das Belassen von natürlichen Strukturen und Hohlräumen im Garten ist daher besonders wichtig. Diese tagaktiven (während des Tages munteren) Tiere sind sehr scheu und flüchten bei Annäherung meist sofort in Sicherheit.
Diese Spinne ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und nicht aggressiv. Ihre Cheliceren (Kieferklauen) sind viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. Bei Gefahr verlässt sie sich auf ihre Schnelligkeit und zieht sich umgehend in geschützte Mauerritzen oder Pflanzen zurück.
Der Stein-Sonnenspringer (Heliophanus aeneus) gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und innerhalb dieser zur Familie der Springspinnen (Salticidae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Diese Art ist ein tagaktiver Sichtjäger (ein Tier, das mit den Augen jagt) und auf offene, sonnige Standorte spezialisiert. Die Körperlänge der erwachsenen Tiere variiert meist zwischen fünf und sieben Millimetern.
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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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