Bild folgtKI-generierte IllustrationHeliosperma pusillum subsp. pusillum
Auch bekannt als: Heliosperma pusillum subsp. pusillum
Unverwechselbar ist der Kleine Strahlensame (Heliosperma pusillum subsp. pusillum) durch seine zarten, weißen Blüten mit den tief eingeschnittenen Kronblättern und den namensgebenden, am Rand kammartig gezahnten Samen. In deinem Garten ist diese alpine Schönheit ein wahrer Überlebenskünstler für kühle, feuchte Standorte, an denen andere Pflanzen oft aufgeben. Da die Art an extreme Bedingungen angepasst ist, besetzt sie eine wichtige Nische für die Insektenwelt in Gebirgslagen oder kühlen Steingärten. Wer diese Pflanze kultiviert, schützt eine indigen (einheimische) Art, die perfekt an kalkreiche Felsstandorte angepasst ist. Wenn du einen kühlen Mauerfuß oder einen Steingarten hast, solltest du diesem Spezialisten unbedingt einen Platz schenken.
Alpine Eleganz für kühle Fugen: Ein robuster Überlebenskünstler mit Charme.
Obwohl für diese Unterart keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, sind Nelkengewächse dieser Form wichtige Anlaufstellen für Tagfalter und Schwebfliegen in kargen Landschaften. Durch ihren polsterartigen Wuchs bietet sie in Steingärten zudem Kleinstlebewesen Schutz vor Austrocknung. Die namensgebenden Strahlensamen sind eine faszinierende Anpassung an die Verbreitung durch Wind und Wasser in felsigem Gelände. Im Winter bieten die verbleibenden Pflanzenteile Struktur und Deckung für im Boden überwinternde Insekten. Als heimische Art trägt sie zur biologischen Vielfalt bei, indem sie eine spezialisierte Nische auf kalkhaltigem Untergrund besetzt.
Bitte beachte, dass der Kleine Strahlensame als nicht kindersicher eingestuft ist. Auch wenn keine schwere Giftigkeit dokumentiert ist, sollte darauf geachtet werden, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240. In einem naturnahen Garten ist ein umsichtiger Umgang mit allen Zier- und Wildpflanzen ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wähle einen sonnigen Standort (Lichtwert 7), der jedoch kühl und luftfeucht liegen sollte.
Der Boden muss unbedingt mager und nährstoffarm sein (Nährstoffwert 2); verwende am besten eine Mischung mit viel Kalksplitt.
Halte die Erde frisch bis mäßig feucht (Feuchtewert 6), Staunässe muss durch eine gute Drainage (Wasserabfluss) vermieden werden.
Die Pflanze liebt kühle Bedingungen (Temperaturwert 2) und verträgt Hitzeperioden im Sommer nur schlecht.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Ein Rückschnitt ist nicht nötig, die Pflanze erhält ihre Polsterform von selbst.
Vermehrung geschieht im Naturgarten meist unkompliziert durch Selbstaussaat in offene Fugen.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – sie hat ähnliche Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit und ergänzt das alpine Flair perfekt.
Der Kleine Strahlensame gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in den Gebirgen Mitteleuropas beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind sickerfeuchte Kalkfelsen und Schutthalden der alpinen Stufe. Morphologisch zeichnet er sich durch einen polsterartigen Wuchs und gegenständige, schmale Blätter aus, was ihm hilft, Feuchtigkeit zu speichern und Kälte zu trotzen. Als Schwachzehrer (Magerpflanze) gedeiht er auf Böden, die kaum Stickstoff enthalten, und ist ein typischer Vertreter der Felsspaltenflora.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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