Bild folgtKI-generierte IllustrationHeliothis peltigera
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Mit ihrer für Eulenfalter stattlichen Größe fällt die Bunte Disteleule (Heliothis peltigera) in sonnigen Gärten sofort auf. Du kannst diesen wärmeliebenden Schmetterling zwischen April und September beobachten, wenn er auf der Suche nach Nektar durch das Grün streift. Die Raupen sind polyphag (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert) und nutzen eine Vielzahl heimischer Wildkräuter als Kinderstube. Besonders gerne legen die Weibchen ihre Eier an der Geruchlosen Kamille (Tripleurospermum perforatum), der Ringelblume (Calendula officinalis) oder dem Acker-Spergel (Spergula arvensis) ab. Auch die Kriechende Hauhechel (Ononis repens) und die Rote Schuppenmiere (Spergularia rubra) dienen den Larven als wichtige Nahrungsquelle. Als Gärtner kannst du die Art fördern, indem du warme, offene Standorte mit dem Großen Flohkraut (Pulicaria dysenterica) oder dem Dürrwurz-Alant (Inula conyzae) erhältst. Mit einer Körpermasse von etwa 0,05 Gramm ist der Falter trotz seiner Größe ein leichter Flieger. Er überwintert als Puppe (Ruhestadium während der Metamorphose) geschützt in der Erde. Achte darauf, Beete mit diesen Wildkräutern im Herbst nicht zu tief umzugraben, um die empfindlichen Puppen im Boden nicht zu zerstören.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Bunte Disteleule besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Da sie keine giftigen Substanzen einlagert und keine Fraßschäden an Nutzpflanzen verursacht, ist sie ein unbedenklicher Gast in jedem Naturgarten.
Die Bunte Disteleule (Heliothis peltigera) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in West- und Mitteleuropa verbreitet, wobei für die Schweiz zwischen 1974 und 2018 insgesamt 194 Beobachtungen dokumentiert wurden. Als wärmeliebende Art bevorzugt sie offene Habitate und gilt in unseren Breitengraden oft als Wanderfalter. Die Raupen ernähren sich polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten) und besiedeln ein breites Spektrum an Wildkräutern der Feldflora.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
14 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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