Bild folgtKI-generierte IllustrationHemerocallis lilioasphodelus
Auch bekannt als: Hemerocallis lilioasphodelus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer die Gelbe Taglilie (Hemerocallis lilioasphodelus) sind ihre leuchtend schwefelgelben, trichterfoermigen Blueten, die meist nur einen einzigen Tag geoeffnet sind. Mit einer Wuchshoehe von genau 0.7 m ist sie eine markante Erscheinung an feuchten Gartenplaetzen. Obwohl sie als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingefuehrt wurde) gilt, hat sie sich fest in unsere Gartenkultur integriert. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten bietet sie eine wertvolle Futterquelle fuer Insekten wie die Honigbiene und die seltene Sandhummel (Bombus veteranus). Wenn du einen feuchten, sonnigen Platz im Garten hast, unterstuetzt du mit ihr aktiv die Artenvielfalt in deiner Nachbarschaft.
Gelber Leuchtturm fuer die Sandhummel: Prachtvolle Blueten fuer feuchte Gartenplaetze.
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Die Gelbe Taglilie spielt eine wichtige Rolle fuer spezialisierte Bestaeuber. Nach aktuellen Beobachtungsdaten wird sie regelmaessig von der Honigbiene und der Sandhummel (Bombus veteranus) aufgesucht, die hier waehrend der Bluetezeit im Juni reichlich Nahrung finden. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 44,5 mg sind die Samen vergleichsweise schwer. Dies deutet auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hin, bei der auch Kleinsaeuger fuer den Transport eine Rolle spielen koennen. Da sie dichte Blattbueschel bildet, bietet sie zudem Schutz und Deckung fuer bodennah lebende Nuetzlinge. Die Pflanze traegt so zur Stabilisierung des lokalen oekosystems bei, besonders in feuchten Gartenbereichen.
Die Gelbe Taglilie wird laut vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft. Das bedeutet, dass du bei der Gartenplanung vorsichtig sein solltest, wenn kleine Kinder oder Haustiere Zugang zum Beet haben. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte vermieden werden, um gesundheitliche Beeintraechtigungen auszuschliessen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.696 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen Platz im Halbschatten oder in der Sonne; die Pflanze benoetigt ausreichend Helligkeit (Lichtzahl 6).
Achte auf einen feuchten Boden (Feuchtezahl 7); besonders an Teichraendern oder in Senken fuehlt sie sich wohl.
Der Boden sollte ein Mittelzehrer-Niveau aufweisen, also ein normaler, maessig naehrstoffreicher Gartenboden sein.
Die ideale Pflanzzeit ist im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Halte bei der Pflanzung die Wuchshoehe von 0.7 m im Hinterkopf, damit sie im Beetvordergrund nicht andere Arten verdeckt.
Da sie eine AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilz und Wurzel) eingeht, solltest du auf mineralische Kunstdünger verzichten.
Schneide verblühte Stängel im Juli bodennah ab, um die Kraft der Pflanze in der Wurzel zu halten.
Gute Partnerin: Die Echte Maedesuess (Filipendula ulmaria) — sie teilt die Vorliebe fuer feuchte Standorte und bietet einen schoenen farblichen Kontrast.
Die Gelbe Taglilie gehoert zur Familie der Affodillgewaechse (Asphodelaceae) und ist in Deutschland, Oesterreich sowie der Schweiz verbreitet. Ihr natuerlicher Lebensraum umfasst Feuchtwiesen und Uferraender, was ihren hohen Bedarf an Bodenfeuchtigkeit erklaert. Als krautige Pflanze (Pflanze ohne verholzende Teile) zieht sie sich im Winter vollstaendig in ihre Wurzelstoecke zurueck. Charakteristisch sind ihre breitblaettrigen, riemenartigen Blaetter, die dichte Horste bilden. Trotz ihres Namens ist sie nicht mit den echten Lilien verwandt, was sich an der Wurzelstruktur und dem fehlenden Stielblattwerk zeigt.
3 Videos zu Gelbe Taglilie



•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
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Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →