Bild folgtKI-generierte IllustrationHemistola chrysoprasaria
Auch bekannt als: Waldreben-Grünspanner
An seiner zarten, smaragdgrünen Flügelfärbung lässt sich der Gebüsch-Grünspanner (Hemistola chrysoprasaria) sofort erkennen. Dieser kleine Nachtfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 28 bis 32 Millimetern und ist mit einem Gewicht von nur rund 0,01 Gramm ein Leichtgewicht deiner Gartenfauna. Er ist monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert) und benötigt für seine Entwicklung zwingend die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba). Während die Falter zwischen Mai und September aktiv sind, verbringt das Tier den Winter als Larve (Raupe) im Freien. Die Raupe überwintert ohne schützenden Kokon direkt an den Zweigen ihrer Futterpflanze und ist dabei perfekt als kleiner Zweig getarnt. Du kannst diesen nützlichen Schmetterling fördern, indem du die heimische Waldrebe an Zäunen oder Pergolen pflanzt. Verzichte unbedingt auf einen radikalen Rückschnitt der Kletterpflanze im Herbst, um die überwinternden Raupen nicht zu entfernen. Im Sommer dienen die Blüten von Liguster oder anderen heimischen Sträuchern als Nektarquellen für die erwachsenen Tiere.
Der Gebüsch-Grünspanner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder Stachel noch Wehrsekrete und stellt keine Gefahr für Menschen oder Haustiere dar. Da er auf die Gewöhnliche Waldrebe spezialisiert ist, schadet er keinen anderen Gartenpflanzen oder Nutzkulturen.
Der Gebüsch-Grünspanner gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch und bevorzugt warme Standorte in Waldnähe oder Gärten. Charakteristisch sind die gewellten, weißen Querlinien auf den Flügeln und die weißen Fransen am Flügelrand. Mit einer Körpermasse von etwa 0,0097 Gramm zählt er zu den kleineren Vertretern seiner Familie. Seine Lebensweise ist eng an kalkhaltige Böden gebunden, auf denen seine einzige Futterpflanze, die Waldrebe, gedeiht.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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