Bild folgtKI-generierte IllustrationHemithea aestivaria (Hübner, 1799)
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An der charakteristischen smaragdgrünen Färbung und den feinen, weißlichen Querlinien lässt sich der Gebüsch-Grünspanner sofort erkennen. Dieser zierliche Nachtfalter ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein heimischer Bewohner von Hecken und Gärten. Die Raupen dieser Art sind polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) und nutzen eine beachtliche Vielfalt an Gewächsen als Lebensgrundlage. Zu den bevorzugten Nahrungspflanzen gehören Gehölze wie der Kranzkelchiger Weißdorn (Crataegus monogyna) und der Gewöhnliche Sanddorn (Hippophae rhamnoides). Auch an der Stachelbeere (Ribes uva-crispa) oder an Linden wie Tilia perneckensis kannst du die Larven entdecken. Im Bereich der Wildkräuter dienen das Halbaufrechte Fingerkraut (Potentilla suberecta), der Echte Vogelknöterich (Polygonum aviculare) und der Gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris) als wichtige Nahrung. Da der Falter univoltin (nur eine Generation im Jahr bildend) ist, konzentriert sich sein Erscheinen auf den Sommer. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Wildsträucher wie Weißdorn pflanzt und auf eine giftfreie Gartenpflege achtest. Ein naturnahes Umfeld mit einer hohen Vielfalt an heimischen Gewächsen bietet den besten Schutz. Achte darauf, im Herbst nicht alle Pflanzenteile radikal zurückzuschneiden, um den überwinternden Stadien Rückzugsorte zu lassen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Gebüsch-Grünspanner verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte und stellt keine Gefahr für Menschen oder Haustiere dar.
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mitteleuropa, wobei er in Deutschland, Österreich und der Schweiz regelmäßig in buschreichen Lebensräumen anzutreffen ist. Die Falter sind dämmerungsaktiv und ruhen tagsüber oft gut getarnt im Laub. Ein besonderes Merkmal der Familie ist der Schleifgang der Raupen, die beim Vorwärtskommen den Körper charakteristisch krümmen.
26 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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