Bild folgtKI-generierte IllustrationHermannia flammea
Auch bekannt als: Hermannia flammea
Du erkennst Hermannia flammea an ihrer besonderen Wuchsform als Halbstrauch (eine Pflanze, die buschig wächst, deren Triebe aber im Gegensatz zu echten Sträuchern nicht verholzen). In deinem Garten bringt sie Vielfalt durch ihre breitblättrigen (flächigen, breiten) Blätter und ihre spezialisierte Vermehrung ein. Die Samen sind mit 0,9 mg extrem leicht und werden so problemlos vom Wind an neue Plätze getragen. Da sie als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du die Wahl des Standortes gut abwägen. Wenn du Freude an botanischen Besonderheiten hast, die nicht in jedem Garten zu finden sind, ist sie eine interessante Bereicherung. Beobachte doch mal selbst, wie sich diese Spezialistin in dein Gartenbild einfügt.
Botanische Rarität: Ein leichter Windflieger für sonnige Garteninseln.
Aufgrund der aktuellen Datenlage liegen keine spezifischen Informationen über die Bedeutung dieser Art für heimische Bestäuber vor. Ein bemerkenswerter ökologischer Aspekt ist jedoch das geringe Samengewicht von nur 0,9 mg. Dies ermöglicht die Fernausbreitung (Verbreitung über weite Distanzen) durch den Wind, was in einem dynamischen Naturgarten für natürliche Veränderung sorgt. Als Halbstrauch bietet die Pflanze zudem eine schützende Struktur für wirbellose Tiere in Bodennähe. Da keine Angaben zum Nektarwert oder zu spezifischen Raupenfutterpflanzen existieren, bereichert sie die Biodiversität primär durch ihre physische Präsenz und ihre spezialisierte Ausbreitungsstrategie.
Bitte beachte, dass Hermannia flammea als nicht kindersicher eingestuft wird. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist bei der Standortwahl Vorsicht geboten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz in deinem Garten aus.
Achte auf einen gut durchlässigen Boden, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) sicher zu verhindern.
Setze die Pflanze vorzugsweise im Frühling (März bis Mai) in die Erde.
Halte beim Pflanzen ausreichend Abstand, damit sich die breitblättrige Wuchsform gut entfalten kann.
Da die Triebe nicht verholzen, ist im Winter ein Schutz vor langanhaltender Nässe ratsam.
Nutze die leichten Samen im Spätsommer für die gezielte Vermehrung, falls du weitere Standorte besiedeln möchtest.
Wegen der Einstufung als nicht kindersicher solltest du einen Platz wählen, der für Kleinkinder nicht direkt zugänglich ist.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) — sie liebt ebenfalls sonnige Standorte und ergänzt als heimische Art das ökologische Angebot für Wildbienen.
Die Hermannia flammea gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und ist damit eine Verwandte unserer heimischen Malven. In ihrer natürlichen Umgebung besiedelt sie oft warme Standorte, was sich in ihrer robusten, breitblättrigen (mit breiten Blattspreiten versehenen) Laubstruktur widerspiegelt. Obwohl sie als Halbstrauch geführt wird, bleibt das Pflanzengewebe laut Datenbank nicht verholzt (keine Ausbildung von festem Holzgewebe). Eine morphologische (gestaltliche) Besonderheit ist das sehr geringe Gewicht ihrer Diasporen (Ausbreitungseinheiten), was auf eine effiziente Fernausbreitung durch Wind hindeutet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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