Bild folgtKI-generierte IllustrationHeuchera sanguinea
Auch bekannt als: Heuchera sanguinea
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Purpurglöckchen (Heuchera sanguinea) an seinen filigranen, leuchtend roten Blütenrispen, die an dünnen Stängeln weit über dem dichten Blattschopf zu schweben scheinen. Als krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) bereichert sie deinen Garten vor allem durch ihre markante Struktur und die lange Blütezeit von Mai bis Juli. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,45 m eignet sie sich hervorragend für den Vordergrund von Beeten oder als Beinfüllung unter lichten Sträuchern. Die extrem leichten Samen werden durch den Wind verbreitet, was für eine natürliche Dynamik in deiner Pflanzung sorgt. Wenn du eine robuste Staude suchst, die halbschattige Gartenbereiche mit kräftigen Farben belebt, ist diese Art eine gute Wahl für dich.
Filigrane rote Blütenwolken auf exakt 0,45 m Höhe für deinen Halbschatten.
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Die ökologische Stärke dieser Art liegt in ihrer speziellen Ausbreitungsstrategie. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,04 mg sind die Samen extrem leicht und nutzen die Windausbreitung (Anemochorie), um neue Nischen im Garten zu finden. Während der Blütezeit zwischen Mai und Juli stellt sie ein verlässliches Angebot für verschiedene Blütenbesucher dar. Da die Pflanze nicht verholzt, bieten ihre abgestorbenen Teile im Winter Material für den natürlichen Nährstoffkreislauf und den Humusaufbau. Durch den dichten Wuchs ihrer Rosetten trägt sie zudem zum Boden- und Feuchtigkeitsschutz bei.
Bitte beachte, dass das Purpurglöckchen (Heuchera sanguinea) als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.45 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten oder in der lichten Sonne, damit die Blätter nicht durch zu starke Hitze verbrennen.
Der Boden sollte humos (reich an zersetztem organischem Material) und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Staude zwischen März und Mai, sobald der Boden gut bearbeitbar ist.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November kannst du ebenfalls pflanzen, damit sie vor dem Winter anwurzelt.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 cm ein, damit sich die Blattrosetten gesund entwickeln können.
Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Juli fördert die Vitalität und Ordnung im Beet.
Düngung: Eine kleine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr ist vollkommen ausreichend.
Gute Partnerin: Die Breitblättrige Glockenblume (Campanula latifolia) – sie ist eine heimische Waldpflanze, die ähnliche Lichtverhältnisse liebt und einen tollen Farbkontrast bietet.
Das Purpurglöckchen (Heuchera sanguinea) gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae). Ursprünglich stammt die Art aus den Gebirgsregionen Nordamerikas, wird aber in Mitteleuropa seit Generationen als ausdauernde Gartenstaude geschätzt. Sie wächst als krautige Pflanze, was bedeutet, dass ihre oberirdischen Teile weich bleiben und nicht verholzen. Besonders auffällig sind die breitblättrigen, oft wintergrünen Rosetten, die den Boden das ganze Jahr über effektiv beschatten und so vor Austrocknung schützen.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →