Bild folgtKI-generierte IllustrationMegachile rotundata (Fabricius, 1787)
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Du erkennst die Luzerne-Blattschneiderbiene an ihrem kompakten Körper und der charakteristischen Art, den Hinterleib beim Blütenbesuch oft steil nach oben zu biegen. Als solitär (einzeln lebend, ohne Volk) agierende Wildbiene ist sie von Mai bis August in deinem Garten aktiv. Das Weibchen nutzt seine kräftigen Kiefer, um kreisrunde Stücke aus Laubblättern zu schneiden, mit denen es seine Brutröhren in Hohlräumen auskleidet. Im Frühsommer ab Mai besucht sie für Nektar und Pollen bevorzugt den Echten Steinklee (Melilotus officinalis) und die Saat-Luzerne (Medicago sativa). Während der Sommermonate findest du sie häufig am Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) oder am Gewöhnlichen Blutweiderich (Lythrum salicaria). Die Larven ernähren sich von einem vom Muttertier bereitgestellten Vorrat aus Pollen und Nektar. Zur Überwinterung verharrt der Nachwuchs als Ruhelarve im Kokon innerhalb der geschützten Nestgänge. Du kannst sie fördern, indem du heimischen Hornklee (Lotus corniculatus) pflanzt und sonnige Nisthilfen mit Bohrungen von 5 bis 6 Millimetern Durchmesser bereitstellst, die sie gerne als Ersatz für natürliche Käferfraßgänge annimmt.
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Die Luzerne-Blattschneiderbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gast in deinem Garten. Da sie keine Staaten bildet und kein Nest verteidigen muss, ist sie niemals aggressiv; ihr winziger Stachel kann die menschliche Haut ohnehin kaum durchdringen.
Die Luzerne-Blattschneiderbiene (Megachile rotundata) gehört zur Familie der Megachilidae (Bauchsammlerbienen) in der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt trockenwarme Offenlandschaften sowie Gärten. Mit einer Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern ist sie etwas kleiner als eine Honigbiene. Als Bauchsammlerin (Pollen wird an Bürstenhaaren am Bauch transportiert) ist sie eine hocheffiziente Bestäuberin, die besonders auf Schmetterlingsblütler spezialisiert ist.
62 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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