Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium cavillieri
Auch bekannt als: Cavillier-Habichtskraut
An den leuchtend gelben Zungenblüten (einzelne Blütenblätter, die wie eine Zunge geformt sind) lässt sich Hieracium cavillieri sofort erkennen. Als indigene (einheimische) Art ist dieses Habichtskraut ein wertvoller Baustein für deinen Naturgarten, da es perfekt an unser Klima angepasst und sehr robust ist. Da die Pflanze zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört, stellt sie eine ursprüngliche Komponente der hiesigen Flora dar. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Art noch erfasst werden, sicherst du mit ihr die genetische Vielfalt in deiner Region. Wenn du eine unkomplizierte Wildpflanze suchst, die seit jeher in Deutschland zu Hause ist, triffst du mit ihr die richtige Wahl.
Ein Stück echte Heimat: Robustes Habichtskraut für deinen sonnigen Naturgarten.
Als indigene (einheimische) Pflanze ist Hieracium cavillieri ein fester Bestandteil der natürlichen Lebensgemeinschaften in Deutschland. Da sie zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) zählt, trägt sie zur biologischen Vielfalt bei, die für ein stabiles Ökosystem im Garten unerlässlich ist. Konkrete Daten zu speziellen Bestäuberarten liegen in der aktuellen Datenbank noch nicht vor, doch als heimische Wildpflanze bietet sie eine verlässliche Grundlage innerhalb der regionalen Nahrungsketten. Die Samenreife im Spätsommer liefert zudem einen Beitrag zur natürlichen Verjüngung der Flora. Durch die Wahl dieser Art unterstützt du aktiv den Erhalt der ursprünglichen Biodiversität.
Bitte beachte, dass Hieracium cavillieri als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Korbblütler enthält die Pflanze Säfte, die bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen können. Es ist ratsam, bei der Gartenarbeit Handschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für das Habichtskraut einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein, um die Pflanze gesund zu halten.
Pflanzzeit im Frühling: Setze die Jungpflanzen am besten zwischen März und Mai.
Pflanzzeit im Herbst: Von September bis November kannst du ebenfalls pflanzen, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Halte beim Setzen einen Pflanzabstand von etwa 20 bis 30 Zentimetern ein.
Gießen ist nur bei langanhaltender Trockenheit notwendig, da die Art sehr genügsam ist.
Ein Rückschnitt nach der Blüte ist nicht zwingend erforderlich, kann aber die Selbstaussaat im Zaum halten.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Standorte und ergänzt das Gelb wunderbar durch ihre violetten Blüten.
Hieracium cavillieri ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und in Deutschland indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist sonnige, eher nährstoffarme Standorte, an denen sie als ausdauernde, krautige Pflanze wächst. Typisch für die Gattung der Habichtskräuter sind die oft behaarten Blätter und die Korbblüten, die nur aus Zungenblüten bestehen. Mit ihrem Status auf der Roten Liste als '*' gilt sie aktuell als nicht gefährdet. Die Art ist ein Paradebeispiel für die schlichte Schönheit unserer heimischen Wildkräuter.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →