Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium chlorocephalum
Auch bekannt als: Hieracium chlorocephalum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Grünköpfige Habichtskraut (Hieracium chlorocephalum) an seinen leuchtend gelben Korbblüten (viele Zungenblüten in einem Kopf) und den namensgebenden grünlichen Hüllblättern (Blattorgane direkt unter der Blüte). Als Korbblütler ist es im Hochsommer eine wichtige Anlaufstelle für Scheckenfalter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Die Pflanze besetzt in deinem Garten gezielt Stellen mit saurem Boden, die für viele andere Stauden ungeeignet sind. Wenn du kühle, frische Ecken in deinem Garten ökologisch aufwerten willst, ist diese Art genau die richtige Wahl für dich.
Gelbes Buffet im Hochsommer: Eine wichtige Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Das Grünköpfige Habichtskraut ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Südliche Scheckenfalter (Melitaea celadussa) und die Art Melitaea varia von den Blüten. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) oder der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) nutzen das Angebot. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza fördert die Pflanze zudem ein gesundes Pilzgeflecht im Boden. Im Winter bieten die verbliebenen Samenstände Nahrung für Vögel.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei empfindlichen Personen kann der Kontakt mit dem Pflanzensaft leichte Hautreizungen auslösen. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle einer Aufnahme oder bei starken Reizungen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wähle einen Standort mit frischem Boden, der mäßig feucht ist (Ellenberg Feuchte 4).
Der Platz sollte kühl liegen, da die Art an alpine oder nördliche Klimabedingungen angepasst ist.
Achte auf einen sauren Boden; Kalk verträgt die Pflanze weniger gut (Ellenberg Reaktion 3).
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai, sobald der Boden offen ist.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November vor dem ersten Frost.
Halte den Boden gleichmäßig feucht, vermeide jedoch Staunässe (stehendes Wasser).
Lass die vertrockneten Blütenstände über den Winter stehen, um Insekten zu schützen.
Gute Partnerin: Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) – sie teilt die Vorliebe für saure, frische Böden und ergänzt das Beet ökologisch ideal.
Das Grünköpfige Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist in Deutschland und Österreich heimisch, wird jedoch oft als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) eingestuft. Sein natürlicher Lebensraum umfasst kühle, nordische oder alpine Lagen mit sauren Bodenverhältnissen. Morphologisch zeichnet es sich durch grundständige Blattrosetten und verzweigte Blütenstände aus, die typisch für die Gattung der Habichtskräuter (Hieracium) sind. Es geht eine Symbiose mit Bodenpilzen ein, die als Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) bezeichnet wird.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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