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Hieracium chondrillifolium
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Du erkennst das Knorpellattichblättrige Habichtskraut (Hieracium chondrillifolium) an seinen charakteristischen, oft tief gezähnten Blättern in der Grundrosette und den leuchtend gelben Korbblüten. Diese heimische Pflanze ist ein wichtiger Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten, da sie als spezialisierte Nahrungsquelle dient. Besonders verschiedene Scheckenfalter, wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Kleine Scheckenfalter (Melitaea varia), schätzen das Nektarangebot. Mit dieser Wahl förderst du eine robuste Art, die auch an kargen Stellen im Garten bestens gedeiht. Wenn du einen sonnigen Platz mit durchlässigem Boden hast, machst du bei dieser Pflanze alles richtig.
Die gelbe Tankstelle für Scheckenfalter: Robust, heimisch und absolut genügsam.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Knorpellattichblättrige Habichtskraut eine wertvolle Tankstelle für Schmetterlinge. Vor allem Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) nutzen die Blüten. Auch der Kleine Scheckenfalter (Melitaea varia) sowie die Arten Melitaea aetherie und der Nordafrikanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) zählen zu den Besuchern. Selbst der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) fliegt die Pflanze an. Im Spätsommer bieten die Samen eine wichtige Nahrungsgrundlage für samenfressende Vögel. Durch die Mykorrhiza-Symbiose stärkt die Pflanze zudem die biologische Aktivität und Gesundheit des Gartenbodens.
In Bezug auf die Gartennutzung ist zu beachten, dass diese Pflanze in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Für einen reinen Naschgarten ist sie weniger geeignet, erfüllt aber wichtige ökologische Funktionen.
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Dieses Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigene (einheimische) Art unserer Flora. Sein natürlicher Lebensraum sind oft Magerrasen (nährstoffarme Wiesen mit hoher Artenvielfalt) oder steinige Hänge. Eine morphologische Besonderheit sind die beblätterten Blütenstängel, die aus einer grundständigen Blattrosette entspringen. Zudem lebt die Pflanze in einer Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer Form der Pilzsymbiose, bei der Bodenpilze die Wurzeln besiedeln und den Nährstoffaustausch verbessern.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.