Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium huteri
Auch bekannt als: Hieracium huteri
Du erkennst Huters Habichtskraut (Hieracium huteri) an seinen leuchtend gelben Korbblüten (viele kleine Einzelblüten, die wie eine einzige große Blüte wirken) und dem niedrigen, oft polsterartigen Wuchs. Diese Art ist als indigene (ursprünglich einheimische) Pflanze ein wertvoller Bestandteil unserer alpinen Flora in Deutschland und Österreich. Da sie auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer gezielten Ansiedlung im Garten einen echten Beitrag zum Schutz seltener Arten. Sie besiedelt bevorzugt Nischen, die für die meisten anderen Pflanzen zu karg und trocken sind. Wer diese Pflanze einmal in einer Mauerspalte etabliert hat, möchte ihren robusten Charme nicht mehr missen. Machst du das richtig? Ja, wenn du ihr einen Platz gönnst, an dem sie ungestört zwischen Steinen wachsen darf.
Alpiner Überlebenskünstler: Hol dir eine Rarität der Roten Liste in den Garten.
Als indigene Art ist Huters Habichtskraut ein wichtiger Baustein für das ökologische Gleichgewicht an kargen Standorten. Da die Pflanze in der Natur auf der Roten Liste steht, dient dein Garten als wertvolles Refugium für den Erhalt der genetischen Vielfalt. Die Blüten stellen eine verlässliche Nektarquelle für die spezialisierte Insektenwelt dar, die an alpine Lebensräume angepasst ist. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen, trockenen Fruchtstände kleinen Vögeln eine zusätzliche Nahrungsquelle in Form von Samen. Durch ihren Wuchs trägt sie zur Bodenfestigung in kiesigen Bereichen bei. Jeder Standort fungiert so als Trittstein-Biotop (vernetzter Lebensraum für den Artenaustausch) in einer zunehmend versiegelten Landschaft.
Huters Habichtskraut ist laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, die Pflanze außerhalb der direkten Spielbereiche von Kleinkindern zu platzieren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einem Steingarten oder einer nach Süden ausgerichteten Trockenmauer.
Der Boden muss sehr durchlässig und eher nährstoffarm sein; mische bei Bedarf reichlich Sand oder feinen Kies unter, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.
Pflanzzeit im Herbst: September bis November, solange der Boden noch offen und bearbeitbar ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 Zentimetern ein, damit sich die Rosetten gut ausbreiten können.
Gießen ist nur in der ersten Anwachsphase oder bei extrem langanhaltender Hitze notwendig.
Verzichte komplett auf Dünger, da die Pflanze an karge Standorte angepasst ist und bei Überdüngung ihre Kompaktheit verliert.
Gute Partnerin: Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) – sie hat ähnliche Ansprüche an die Drainage (Wasserabfluss) und ergänzt das Gelb mit ihren blauen Glocken.
Huters Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. Die Art ist in den Gebirgsregionen von Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt dort natürlicherweise alpine Felsfluren (steinige Standorte in Hochlagen). Morphologisch zeichnet sie sich durch behaarte Blätter aus, die in einer bodenständigen Rosette (kreisrunde Blattanordnung am Boden) zusammenstehen und so die Verdunstung minimieren. Als mehrjährige (ausdauernd wachsende), krautige Pflanze ist sie perfekt an die kurzen Vegetationsperioden und extremen Witterungsbedingungen des Hochgebirges angepasst.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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