Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium jurassicum
Auch bekannt als: Hieracium jurassicum
An den leuchtend gelben Korbblüten (Pflanzen mit korbförmigen Blütenständen) lässt sich das Jura-Habichtskraut (Hieracium jurassicum) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist diese Gebirgspflanze ein Gewinn, da sie halbschattige, kühlere Plätze belebt. In der Zeit von Juli bis August stellt sie eine wichtige Futterquelle dar, wenn das Blütenangebot in vielen Gärten bereits knapper wird. Besonders für Standorte mit frischen Böden ist sie eine robuste Wahl. Mit dieser indigenen (einheimischen) Art förderst du die regionale Vielfalt und schaffst einen Lebensraum für spezialisierte Insekten der Bergregionen. Hast du ein passendes Eckchen im Halbschatten frei?
Gelbe Blütenpracht für kühle Gartenplätze: Robust, bergliebend und einheimisch.
Das Jura-Habichtskraut blüht in den Monaten Juli und August und stellt damit eine verlässliche Nahrungsquelle im Hochsommer dar. Als Korbblütler bietet es leicht zugänglichen Nektar für Bestäuber wie Schwebfliegen und Wildbienen. Da es sich um eine einheimische Art handelt, ist sie perfekt in das lokale Ökosystem integriert. Im Winter können die Samenständen stehen bleiben, um Vögeln eine kleine Futterreserve zu bieten. Besonders in naturnahen Gärten in höheren Lagen trägt die Pflanze zur Erhaltung der regionalen Artenvielfalt bei, indem sie spezialisierte Insekten unterstützt.
Bitte beachte, dass das Jura-Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wenn Kinder im Garten spielen. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle einen Standort im Halbschatten, da die Pflanze keine pralle Mittagssonne verträgt.
Bodenfeuchte: Halte den Boden gleichmäßig frisch (mäßig feucht), Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Bodenbeschaffenheit: Ein normaler Gartenboden für Mittelzehrer (Pflanzen mit mäßigem Nährstoffbedarf) ist ideal.
Temperatur: Da die Art aus kühleren Regionen stammt, bevorzugt sie einen Platz ohne Hitzestau.
Pflanzzeit: Setze das Habichtskraut im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte im August verhindert eine zu starke Selbstaussaat, falls dies gewünscht ist.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich an zusagenden Standorten meist von selbst über Flugsamen.
Partnerempfehlung: Der Wald-Frauenfarn (Athyrium filix-femina) ist ein idealer Begleiter, da er die gleichen Ansprüche an Schatten und Bodenfeuchte stellt.
Das Jura-Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine indigene (einheimische) Art, die vor allem in montanen (bergigen) Lagen der Schweiz, Österreichs und Süddeutschlands vorkommt. Als typische Pflanze kühlerer Standorte bevorzugt es frische, neutrale bis schwach saure Böden. Charakteristisch für diese Art ist der Wuchs an Waldrändern oder in Hochstaudenfluren, wo sie halbschattige Bedingungen vorfindet. Morphologisch besticht sie durch ihre behaarten Blätter und die verzweigten Blütenstängel, die im Hochsommer erscheinen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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