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Pilosella paragoga
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Auch bekannt als: Irreführendes Habichtskraut
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend gelben Korbblüten auf den meist einzeln stehenden, behaarten Stängeln lässt sich das Täuschende Habichtskraut (Hieracium paragogum) sofort erkennen. Es ist eine wertvolle Bereicherung für Ihren Garten, da es als wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge dient. Insbesondere der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitiert von diesem Korbblütler. Diese heimische Art ist perfekt für sonnige, trockene Standorte geeignet, an denen andere Pflanzen oft aufgeben. Wenn Sie ökologische Nischen in Ihrem Garten fördern möchten, ist dieses Habichtskraut genau die richtige Wahl für Sie.
Gelber Lichtblick für Scheckenfalter: Robust, heimisch und absolut pflegeleicht.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Habichtskraut ein wichtiger Anlaufpunkt für diverse Schmetterlingsarten. Besonders auffällig ist der Besuch durch Edelfalter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und Melitaea ornata. Auch seltenere Arten wie der Südliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) oder der Bergsteppen-Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzen das Angebot. Sogar Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) können an den Blüten beobachtet werden. Durch die Bereitstellung von Nektar im Juni unterstützt die Pflanze diese Insekten in einer wichtigen Phase ihres Lebenszyklus.
Bitte beachten Sie, dass das Täuschende Habichtskraut laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher Vorsicht geboten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder Unverträglichkeit kontaktieren Sie bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Bioregion
Continental
Das Täuschende Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland indigen (einheimisch). Es besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Böschungen. Kennzeichnend ist die grundständige Blattrosette, aus der die behaarten Blütenstängel emporwachsen. Die Pflanze lebt in einer Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), welche die Nährstoffaufnahme aus mageren Böden verbessern. In der Roten Liste wird die Art derzeit als nicht gefährdet geführt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.