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Hieracium prenanthoides
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Auch bekannt als: Hieracium prenanthoides
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Hasenlattich-Habichtskraut sofort an seinem aufrechten Wuchs und den charakteristischen, breitblättrigen Blättern. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,57 m ist es eine markante Erscheinung für halbschattige Gartenbereiche. Diese Pflanze ist ökologisch hochgradig wertvoll, da sie auf der Roten Liste als gefährdet (Stufe 3) geführt wird. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) sind auf solche heimischen Wildpflanzen angewiesen. Wenn du ihr einen Platz schenkst, leistest du einen echten Beitrag zum Erhalt unserer alpinen Flora.
Gefährdete Alpen-Schönheit: 0,57 m pure Naturhilfe für seltene Scheckenfalter.
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Dieses Kraut ist eine Lebensversicherung für spezialisierte Insekten des Berglandes. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen vor allem Scheckenfalter die Blüten an, darunter der Südliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Auch der seltene Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzt das Angebot. Die Samen sind mit nur 0,7 mg extrem leicht (Diasporengewicht), was eine effektive Ausbreitung durch Wind ermöglicht und somit zur Vernetzung von Lebensräumen beiträgt. Da die Blütezeit von Juli bis September reicht, bietet sie Nahrung in einer Phase, in der viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind.
Bitte achte darauf, dass das Hasenlattich-Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du die Pflanze daher eher in den hinteren, unzugänglicheren Teil des Beetes setzen. Ein direkter Kontakt oder Verzehr sollte vorsichtshalber vermieden werden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,571 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieses Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigene (einheimische) Art der kühleren Bergregionen. In der Natur findet man es oft an Waldrändern oder in Hochstaudenfluren auf neutralen bis schwach sauren Böden. Morphologisch auffällig ist die Blattfläche von etwa 939,19 mm², was für Habichtskräuter vergleichsweise groß ist. Die Pflanze ist ausdauernd krautig, verholzt nicht und nutzt ihre sehr leichten Samen für die Fernausbreitung durch den Wind.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.