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Hieracium rohacsense
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Auch bekannt als: Hieracium rohacsense
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend gelben Zungenblüten und der bodennahen Blattrosette lässt sich das Vorarlberger Habichtskraut sofort erkennen. Diese botanische Rarität ist in unseren Breiten extrem selten geworden und steht auf der Roten Liste. Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie spezialisierten Scheckenfaltern wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder dem Kernbeißer-Scheckenfalter (Melitaea varia) als wichtige Nektarquelle dient. Wenn du einen kühlen, eher sauren Platz im Garten hast, kannst du mit dieser Pflanze aktiv zum Erhalt einer bedrohten Art beitragen. Probier es aus und schaffe einen wertvollen Lebensraum für seltene Gebirgsbesucher.
Alpine Kostbarkeit: Eine seltene Rettungsinsel für bedrohte Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Vorarlberger Habichtskraut eine Magnet für seltene Schmetterlinge. Besonders die Gruppe der Scheckenfalter profitiert stark, darunter Arten wie der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Gelbringfalter (Euphydryas desfontainii). Auch weit wandernde Arten wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen das Nektarangebot. Da die Pflanze in der freien Natur kaum noch vorkommt, bietet dein Garten einen geschützten Rückzugsort. Im Winter dienen die verblühten Samenstände zudem als kleine Kraftpakete für samenfressende Vögel, sofern du sie über die kalte Jahreszeit stehen lässt.
Das Vorarlberger Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du beim Pflanzen darauf achten solltest, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund stecken. Es ist ratsam, nach Gartenarbeiten an der Pflanze die Hände zu waschen. Besondere Vorsicht ist bei Allergikern gegenüber Korbblütlern geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Vorarlberger Habichtskraut (Hieracium rohacsense) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigene Art in Deutschland und Österreich. Ihr natürliches Vorkommen beschränkt sich oft auf kühle Gebirgslagen, weshalb sie als kälteliebend (Temperaturzahl 1) gilt. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet typische Körbchenblüten aus, die aus vielen einzelnen Zungenblüten bestehen. Ein markantes Merkmal ist ihre Vorliebe für kalkarme, saure Böden (Reaktionszahl 3). Da sie auf der Roten Liste unter 'R' für extrem selten geführt wird, hat sie einen besonders hohen Stellenwert im Artenschutz.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.