Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium subramosum
Auch bekannt als: Hieracium subramosum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend gelben Korbblüten und den charakteristisch behaarten Blättern an den nur gering verzweigten Stängeln lässt sich das Schwachverzweigte Habichtskraut (Hieracium subramosum) sofort erkennen. Diese botanische Rarität ist ein echter Gewinn für deinen Naturgarten, da sie auf der Roten Liste als stark gefährdet (Kategorie 2) eingestuft ist und du somit aktiv zum Erhalt einer bedrohten Art beiträgst. Besonders seltene Edelfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) finden hier eine wertvolle Energiequelle. Wenn du eine Vorliebe für heimische Wildpflanzen hast, die ohne viel Aufwand ökologischen Wert schaffen, ist dieses Habichtskraut genau die richtige Wahl für dich.
Rarität im Garten: Schütze eine bedrohte Art und locke seltene Scheckenfalter an.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Habichtskraut eine lebensnotwendige Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders die Gruppe der Scheckenfalter profitiert massiv: Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Grisons-Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) besuchen die Blüten zur Nektaraufnahme. Auch seltenere Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) werden angezogen. Da die Pflanze im Juni und Juli blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im sommerlichen Nahrungsangebot. Im Winter bieten die vertrockneten Stängel zudem Rückzugsorte für kleine Insekten, weshalb du sie erst im Frühjahr zurückschneiden solltest.
Bitte beachte, dass das Schwachverzweigte Habichtskraut in Fachdaten als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze so zu platzieren, dass Kinder nicht mit dem Milchsaft oder den behaarten Pflanzenteilen in Kontakt kommen. Bei versehentlichem Verzehr oder Hautreizungen solltest du zur Sicherheit den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Standort in deinem Garten.
Der Boden sollte mager und gut durchlässig sein; schwere Lehmböden kannst du mit etwas Sand abmagern (nährstoffärmer machen).
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai, sobald keine Dauerfröste mehr drohen.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis Oktober ist ideal, damit die Wurzeln vor dem Winter Halt finden.
Halte beim Pflanzen einen Abstand von etwa 20 bis 25 Zentimetern ein.
Gießen ist nur in extremen Trockenperioden nötig, da die Pflanze an trockene Standorte angepasst ist.
Da die Pflanze als nicht kindersicher gilt, empfiehlt sich ein Standort abseits von Spielbereichen.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie benötigt ähnliche magere Bodenverhältnisse und ergänzt die gelben Blüten optisch hervorragend.
Das Schwachverzweite Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa eine einheimische Wildpflanze. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist lichte Wälder oder sonnige Magerasen (nährstoffarme, trockene Wiesen). Eine Besonderheit ist die Symbiose mit Bodenpilzen, die sogenannte Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), welche der Pflanze hilft, auch an kargen Standorten Wasser und Phosphor aufzunehmen. Morphologisch zeichnet es sich durch einen aufrechten Wuchs aus, der im Gegensatz zu anderen Arten der Gattung nur wenige Seitenäste bildet.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →