Bild folgtKI-generierte IllustrationHilliardiella hirsuta
Auch bekannt als: Hilliardiella hirsuta
Typisch für (Hilliardiella hirsuta) sind ihre behaarten Stängel und die kräftige, krautige Statur, mit der sie im Beet eine stattliche Präsenz zeigt. Als Vertreter der Korbblütler (Asteraceae) bringt sie Struktur in deinen Garten und dient als wertvoller Baustein für ein naturnahes Umfeld. Besonders im Winter entfaltet sie ihren ökologischen Wert, wenn ihre extrem leichten Samen als Futterquelle für Vögel dienen. Da die Pflanze nicht verholzt, treibt sie jedes Jahr frisch aus der Basis aus und erreicht dabei eine beachtliche Größe. Wenn du einen robusten Blickfang suchst, der ohne viel Aufwand gedeiht, ist diese Art eine gute Wahl für dich.
Windleichte Samen: Ein 1,0 Meter hoher Futterplatz für hungrige Wintervögel.
In deinem Garten übernimmt diese Art vor allem im Herbst und Winter eine wichtige Funktion. Da die Samen mit 0,88 mg extrem leicht sind, werden sie durch den Wind über weite Strecken verbreitet und bieten Vögeln eine feine, energiereiche Sämerei-Nahrung in der kargen Zeit. Als Korbblütler stellt sie zudem eine wichtige Struktur für die allgemeine Insektenwelt dar. Durch das Stehenlassen der Stängel über den Winter förderst du aktiv die Ausbreitung der Pflanze und unterstützt die lokale Fauna. Die krautige Wuchsform bietet zudem am Boden Deckung für kleine Nützlinge, die in der dichten Blattmasse Schutz vor Witterung und Fressfeinden finden.
Da (Hilliardiella hirsuta) als nicht kindersicher eingestuft ist, solltest du sie an einem Platz pflanzen, der nicht unmittelbar als Spielfläche dient. Sicherheit im Garten hat Vorrang, weshalb ein achtsamer Umgang ratsam ist. Bei Fragen oder im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort in voller Sonne, damit die Pflanze ihre maximale Stabilität und Wuchshöhe erreicht.
Achte auf einen gut durchlässigen Boden; Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) verträgt die Pflanze nicht.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst, solange der Boden noch frostfrei ist.
Halte beim Einsetzen einen ausreichenden Abstand zu Nachbarpflanzen ein, da sie genau 1.0 m hoch wird.
Eine mäßige Versorgung mit Kompost im Frühjahr unterstützt den kräftigen Austrieb der nicht verholzenden Triebe.
Schneide die vertrockneten Stängel erst im späten Winter zurück, um den Tieren Schutz zu bieten.
Die Vermehrung gelingt meist unkompliziert über die leichten Samen, die sich selbst im Garten verteilen können.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) – sie bevorzugt ähnliche trockene Standorte und ergänzt die Pflanzung als heimische Art perfekt.
Die (Hilliardiella hirsuta) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales) einzuordnen. Ursprünglich ist sie in offenen, sonnigen Graslandschaften beheimatet, was ihre Vorliebe für Licht und Wärme erklärt. Es handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die oberirdisch nicht verholzt und durch breitblättriges Laub sowie eine markante Behaarung auffällt. Ihre Ausbreitung erfolgt über winzige Einzelfrüchte, die mit nur 0,88 Milligramm Gewicht ideal an den Windtransport angepasst sind. In Mitteleuropa findet sie aufgrund ihrer Robustheit zunehmend Liebhaber in der ökologischen Gartenkultur.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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