Bild folgtKI-generierte IllustrationHippocrepis emerus
Auch bekannt als: Strauch-Kronwicke, Strauchkronwicke
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Strauchwicke an ihren leuchtend gelben Schmetterlingsblüten, die wie kleine Kronen an den Zweigen hängen, und ihren fein gefiederten Blättern. Dieser Strauch ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da er auf der Roten Liste mit der Stufe 3 als gefährdet geführt wird. Mit ihrer Pflanzung leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt einer seltenen heimischen Art, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer seltener wird. Sie ist die ideale Wahl für dich, wenn du eine langlebige und robuste Pflanze für trockene Gartenbereiche suchst. Wenn du ein Herz für seltene Naturschätze hast, bereichert sie dein grünes Reich ungemein.
Seltene Schönheit: Die gefährdete Strauchwicke belebt trockene Gartenplätze.
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Als gefährdete Art nach der Roten Liste 3 hat die Strauchwicke einen hohen Stellenwert für die Biodiversität (Vielfalt des Lebens). Sie dient in trockenen Lebensräumen als wertvoller Bestandteil heimischer Gebüschgesellschaften. Da sie im Mai blüht, stellt sie in einer wichtigen Phase des Gartenjahres ein Blütenangebot bereit. Auch wenn für diese Art keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, sichert ihre Präsenz als seltener heimischer Strauch das Überleben spezialisierter Lebewesen in lichten Waldstrukturen. Ihre Samenstände können zudem im Winter als Strukturgeber im Garten verbleiben.
Die Strauchwicke ist nicht kindersicher, da sie als ungenießbar bis leicht giftig gilt. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du sie daher mit Bedacht platzieren. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der typischen Blüten und der gefiederten Blätter nicht.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.57 m
Die Strauchwicke ist pflegeleicht, sofern du ihren natürlichen Standort nachbildest. Wähle einen Platz im Halbschatten, beispielsweise am Rand von Gehölzen. Der Boden sollte unbedingt trocken und nährstoffarm sein, da die Pflanze ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist. Dünger ist daher nicht notwendig und sogar kontraproduktiv.
Pflanzzeit: Setze den Strauch im März bis Mai oder zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist aufgrund des langsamen Wuchses selten erforderlich.
Boden: Achte auf einen mageren, gut durchlässigen Untergrund.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Wollige Schneeball (Viburnum lantana). Beide Arten teilen sich den Vorzug für trockene, warme Standorte und bilden gemeinsam einen ökologisch wertvollen Saum (Übergangsbereich zwischen verschiedenen Lebensräumen).
Die Strauchwicke (Hippocrepis emerus) ist eine verholzende Pflanzenart, die in den wärmebegünstigten Regionen Mitteleuropas heimisch ist. Sie gilt als Indigen (ursprünglich einheimisch) oder Archäophyt (bereits vor langer Zeit eingewandert) und besiedelt bevorzugt lichte Gebüsche und Waldränder. Morphologisch auffällig sind ihre Hülsenfrüchte, die wie kleine Gliederketten geformt sind. Aufgrund ihrer spezifischen Ansprüche an den Lebensraum wird sie in der Roten Liste als gefährdet (Stufe 3) eingestuft, was ihre Bedeutung für den regionalen Artenschutz hervorhebt.
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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