Bild folgtKI-generierte IllustrationHippocrepis emerus subsp. emerus
Auch bekannt als: Hippocrepis emerus subsp. emerus
6
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Strauchwicke an ihren leuchtend gelben Schmetterlingsblüten, die oft zu zweit bis acht in kronenartigen Dolden stehen, und ihren elegant gefiederten Blättern. Dieser heimische Strauch ist ein wahrer Schatz für den Naturgarten, da er besonders seltene Gäste wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und die imposante Blaue Holzbiene anlockt. Als gefährdete Art der Roten Liste leistest Du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Wenn Du einen Platz am lichten Gehölzrand frei hast, ist sie die ideale Wahl. Du wirst staunen, wie viel Leben dieser eher zierliche Strauch in Deinen Garten bringt.
Gefährdeter Überlebenskünstler: Ein gelbes Blütenmeer für seltene Bläulinge.
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Die Strauchwicke ist eine hochspezialisierte Futterquelle für bedrohte Insektenarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere seltene Schmetterlinge wie die Bläulinge Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae von ihrem Nektarangebot. Auch die Blaue Holzbiene sowie die Erdhummel und die Ackerhummel sind regelmäßige Besucher der gelben Blüten. Da die schweren Samen meist nur über kurze Distanzen fallen oder durch Tiere verbreitet werden, hilft eine Pflanzung im Garten, isolierte Bestände dieser gefährdeten Art zu vernetzen. Für Vögel bietet das dichte Geäst zudem geschützte Rückzugsorte im naturnahen Garten.
Die Strauchwicke ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft, da sie wie viele Hülsenfrüchtler potenziell unverträgliche Inhaltsstoffe enthalten kann. Achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.574 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Platz im Halbschatten; direkte Mittagssonne wird toleriert, ist aber kein Muss.
Bodenfeuchte: Der Standort sollte eher trocken sein, da die Pflanze Staunässe nicht verträgt.
Nährstoffe: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) bevorzugt sie magere Böden; verzichte daher komplett auf Dünger.
Bodenbeschaffenheit: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (hoher pH-Wert).
Wuchshöhe: Plane für den Strauch im Garten eine Endhöhe von genau 1.57 m ein.
Pflanzzeit: Setze die Strauchwicke idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei frostfreiem Boden.
Pflege: Ein Rückschnitt ist selten nötig, fördert aber bei Bedarf einen dichteren Wuchs.
Pflanzpartner: Der Wollige Schneeball (Viburnum lantana) ist ein hervorragender Nachbar, da er ähnliche Ansprüche an Kalk und Halbschatten stellt.
Die Strauchwicke (Hippocrepis emerus subsp. emerus) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Laubwälder und kalkreiche Gebüsche, oft an warmen Standorten. Botanisch ist sie ein verholzter Strauch, der durch seine charakteristischen Gliederschoten auffällt, die nach der Reife in einzelne Abschnitte zerfallen. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder als indigen gilt) ist sie seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Flora, heute jedoch mit dem Status der Roten Liste 3 (gefährdet) auf Hilfe angewiesen.
2 Videos zu Strauchwicke
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →