Bild folgtKI-generierte IllustrationHonckenya peploides subsp. peploides
Auch bekannt als: Honckenya peploides subsp. peploides
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
An ihren dickfleischigen, kreuzgegenständigen Blättern, die fast wie kleine grüne Polster wirken, lässt sich die Salzmiere sofort erkennen. In deinem Garten ist diese kleine Pflanze eine Spezialistin für sandige oder mineralische Stellen, an denen sie dichte, kriechende Matten bildet. Besonders Vögel wie die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) profitieren von ihren nahrhaften Samen als Winterfutter. Auch der Luzerne-Marienkäfer (Subcoccinella vigintiquatuorpunctata) lässt sich regelmäßig auf ihren Blättern beobachten. Wenn du einen sonnigen Platz mit nährstoffreichem Boden hast, kannst du mit ihr ein echtes Küstengefühl in dein Beet bringen. Hast du schon eine passende Lücke im Steingarten für diesen Überlebenskünstler gefunden?
Kompakter Küstenkünstler: Die sukkulente Salzmiere trotzt Wind und Wetter.
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Die Salzmiere ist eine wichtige Komponente für die spezialisierte Tierwelt. Nach aktuellen Beobachtungsdaten dient sie als Lebensraum für den Luzerne-Marienkäfer (Subcoccinella vigintiquatuorpunctata). Besonders wertvoll sind ihre Samen für nordische Vögel: Sowohl die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) als auch die Spornammer (Calcarius lapponicus) nutzen die Pflanze als Futterquelle. Da sie eine Sukkulente (Wasserspeicherpflanze) ist, bietet sie auch in trockenen Perioden eine stabile Struktur im Ökosystem. Ihre leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sorgen dafür, dass sie auch fernab der Küste neue Lebensräume besiedeln kann, sofern der Nährstoffgehalt des Bodens hoch genug ist.
Die Salzmiere wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht geboten ist, wenn kleine Kinder im Garten spielen. Zwar liegen keine spezifischen Vergiftungsdaten vor, dennoch sollte der Kontakt kontrolliert erfolgen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Positiv zu vermerken ist ihre Robustheit gegenüber klimatischen Schwankungen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.104 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag bietet.
Boden: Als Starkzehrer (nährstoffliebende Pflanze) benötigt sie einen sehr nährstoffreichen und fetten Boden.
Kalkgehalt: Achte auf ein kalkhaltiges oder basisches Milieu (Reaktionswert 7), da die Pflanze keinen sauren Boden mag.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) gehalten werden, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Salzmiere im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die geringe Höhe von exakt 0,1 m; sie eignet sich daher perfekt für den Vordergrund.
Vermehrung: Die leichten Samen (Diasporen) verbreiten sich bei Wind von selbst im Garten.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) passt hervorragend, da sie ähnliche Standortansprüche hat und das maritime Flair ergänzt.
Die Salzmiere (Honckenya peploides subsp. peploides) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art unserer Küstenregionen. Ihr natürlicher Lebensraum sind die Spülsäume und Primärdünen, wo sie mit extremen Bedingungen zurechtkommt. Morphologisch zeichnet sie sich als Sukkulente (Wasserspeicherpflanze) aus, was ihr das Überleben an salzigen Standorten ermöglicht. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,1 m bleibt sie sehr bodennah. Die Pflanze ist nicht verholzt und bildet breitblättrige, fleischige Strukturen aus, die eine Blattfläche von etwa 39,16 mm² erreichen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →