Bild folgtKI-generierte IllustrationHoplitis mitis
Auch bekannt als: Glockenblumen-Mauerbiene
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Diese eher kleine, schwarz glänzende Wildbiene erkennst du an ihrem schlanken Körper und der hellen Behaarung, während sie flink zwischen Blüten hin- und herfliegt. Die Glockenblumen-Felsenbiene (Hoplitis mitis) ist erst im Hochsommer, von Juni bis August, in deinem Garten aktiv. Ihre Nester legt sie bevorzugt in vorhandenen Hohlräumen wie Mauerspalten, Totholz oder hohlen Pflanzenstängeln an. Sie gilt als polylektisch (auf viele verschiedene Pollenquellen spezialisiert), was sie zu einem anpassungsfähigen Gast macht. Besonders gerne steuert sie die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia), den Frühblühenden Thymian (Thymus praecox) oder die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) an. Auch die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) und Löwenzahn-Arten (Leontodon sp.) werden zur Nahrungssuche genutzt. In deinem Garten kannst du sie unterstützen, indem du Trockenmauern errichtest oder alte Stängel über den Winter stehen lässt. Da sie jetzt im April noch als Larve im Nest ruht, ist dies der ideale Zeitpunkt, um neue Futterpflanzen wie das Berg-Sandglöckchen (Jasione crispa) für den Sommer zu pflanzen.
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Diese Wildbiene ist für dich völlig harmlos und verhält sich nicht aggressiv; ein Stich ist aufgrund ihrer geringen Größe und ihres friedfertigen Wesens nahezu ausgeschlossen. Sie steht unter allgemeinem Naturschutz und sollte nicht mit sozialen Faltenwespen verwechselt werden, da sie solitär (einzeln lebend) nistet.
Die Glockenblumen-Felsenbiene (Hoplitis mitis) gehört zur Familie der Megachilidae (Bauchsammlerbienen) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei sie sonnige Standorte bevorzugt. In ihrer Nistbiologie ist sie auf vorhandene Linienstrukturen in Gestein oder Holz angewiesen. Von morphologisch (äußerlich) ähnlichen Arten der Gattung Hoplitis kann sie meist nur durch eine genaue Untersuchung der Behaarungsmerkmale sicher unterschieden werden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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