Bild folgtKI-generierte IllustrationHoplodrina ambigua
Auch bekannt als: Hellbraune Staubeule
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An ihrer unauffälligen, staubig-hellbraunen Färbung und der mittleren Körpergröße lässt sich die Hoplodrina ambigua in der Abenddämmerung sofort erkennen. Dieser Nachtfalter ist polyphag (an viele verschiedene Futterpflanzen angepasst) und ein bescheidener Bewohner unserer Gärten. Im Durchschnitt wiegt ein ausgewachsenes Tier nur etwa 0,034 Gramm. In unseren Regionen bringt die Art meist zwei Generationen hervor, die den Garten beleben. Da sie als Larve (Raupe) überwintert, hält sie sich im März noch versteckt in der Krautschicht auf. Ab Mai beginnen die Falter ihren Flug, der bis in den September andauert. Im Frühsommer suchen sie zur Stärkung den Weiß-Klee (Trifolium repens) auf, während sie im Hochsommer oft an den Blüten der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) beim Nektarsaugen zu beobachten sind. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an bodennahen Pflanzenteilen ab. Du kannst diesen Tieren helfen, indem du heimische Wildkräuter wie Weiß-Klee im Rasen tolerierst. Achte darauf, die Gartenpflege im Herbst moderat zu gestalten, damit die Larven in der Bodenstreu sicher überwintern können. Ein naturnaher Garten mit Laub-Ecken bietet ihnen den idealen Schutz.
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Die Hoplodrina ambigua ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keinen Stachel und ist für Menschen oder Haustiere vollkommen unbedenklich. Da sie keine gefährdete Art ist, darfst du dich einfach an ihrer Anwesenheit erfreuen, ohne besondere Schutzmaßnahmen ergreifen zu müssen.
Die Hoplodrina ambigua ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet, wobei allein in der Schweiz über 2.800 Beobachtungen dokumentiert wurden. Die Art bevorzugt eine warme Temperaturnische (wärmebegünstigte Lebensräume) und besiedelt gerne offene Kulturlandschaften. Mit ihrer schlichten graubraunen Zeichnung ist sie perfekt an die nächtliche Umgebung angepasst. Als heimische Art ist sie fest in das regionale Ökosystem integriert und dient vielen anderen Tieren als Nahrungsquelle.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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