Bild folgtKI-generierte IllustrationHorminum pyrenaicum
Auch bekannt als: Drachenmaul
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Arten
interagieren
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dokumentiert
Typisch für das Pyrenäen-Drachenmaul (Horminum pyrenaicum) sind die tiefblauvioletten Blütenquirle, die sich über einer flachen Rosette aus derben, runzeligen Blättern erheben. Als Bewohnerin der Alpen bringt diese Staude echtes Hochgebirgsflair in deinen Garten und ist dabei erstaunlich robust. Da sie auf der Roten Liste als extrem selten (Status R) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Obwohl konkrete Bestäubungsdaten in den Fachdatenbanken noch lückenhaft sind, ziehen die Lippenblüten erfahrungsgemäß kräftige Insekten wie Hummeln magisch an. Wenn du einen sonnigen Steingarten hast, ist diese alpine Schönheit genau das Richtige für dich.
Alpine Seltenheit für Sonnenplätze: Blauviolette Blütenpracht von Juni bis September.
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In deinem Garten fungiert das Pyrenäen-Drachenmaul als wichtige Nektarquelle während der Sommermonate von Juni bis September. Durch die Zugehörigkeit zu den Lippenblütlern ist die Architektur der Blüte auf Insekten mit einer gewissen Kraft und Rüssellänge ausgelegt. Auch wenn keine spezifischen Einzelarten in den Datenbanken gelistet sind, ist die Pflanze als Archäophyt (eine bereits vor 1492 eingewanderte oder heimische Art) tief im hiesigen Ökosystem verwurzelt. Die sehr leichten Samen (1.77 mg) werden durch Wind- oder Fernausbreitung verteilt und bieten eine feine Nahrungsquelle für spezialisierte Kleinstlebewesen. Da die Art in der freien Natur extrem selten geworden ist, stellst du mit deinem Garten ein wichtiges Trittsteinbiotop für den Erhalt dieser genetischen Vielfalt dar.
Das Pyrenäen-Drachenmaul wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher geführt. Auch wenn keine schwere Giftigkeit dokumentiert ist, solltest du vorsichtshalber darauf achten, dass Kleinkinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Da die Pflanze in der Gartenkultur eher selten ist, besteht kaum Verwechslungsgefahr mit anderen giftigen Gartenstauden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.121 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 8: Wähle einen vollsonnigen Standort, an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne bekommt.
Boden: Der Untergrund muss mager sein (Schwachzehrer). Mische bei Bedarf Sand oder feinen Kies unter, um die Nährstoffkonzentration gering zu halten.
Feuchtigkeit: Die Erde sollte frisch (mäßig feucht) bleiben, aber Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Kalkgehalt: Als Basenreger (Wert 8) bevorzugt die Art kalkhaltige Böden; eine Gabe Algenkalk im Frühjahr hilft auf sauren Standorten.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Frost herrscht.
Wuchshöhe: Mit 0.12 m ist sie sehr niedrig – achte darauf, dass sie nicht von größeren Nachbarn beschattet wird.
Vermehrung: Die Samen sind mit 1.77 mg sehr leicht; lass die Stände über den Winter stehen, damit der Wind die Ausbreitung übernimmt.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Kalkstandorte und ergänzt das Drachenmaul ökologisch hervorragend.
Das Pyrenäen-Drachenmaul (Horminum pyrenaicum) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es ist eine indigene Art, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz ursprünglich heimisch, wobei sein Schwerpunkt in den Kalkalpen liegt. Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Magerrasen und Felsfluren auf kalkhaltigem Untergrund. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.12 m bleibt die Pflanze sehr kompakt und bildet am Boden liegende Blattrosetten aus, die an eine Mischung aus Salbei und Primel erinnern.
1 Video zu Pyrenäen-Drachenmaul
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →