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Horminum pyrenaicum
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Auch bekannt als: Drachenmaul
3
Arten
interagieren
144
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für das Pyrenäen-Drachenmaul (Horminum pyrenaicum) sind die tiefblauvioletten Blütenquirle, die sich über einer flachen Rosette aus derben, runzeligen Blättern erheben. Als Bewohnerin der Alpen bringt diese Staude echtes Hochgebirgsflair in deinen Garten und ist dabei erstaunlich robust. Da sie auf der Roten Liste als extrem selten (Status R) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Obwohl konkrete Bestäubungsdaten in den Fachdatenbanken noch lückenhaft sind, ziehen die Lippenblüten erfahrungsgemäß kräftige Insekten wie Hummeln magisch an. Wenn du einen sonnigen Steingarten hast, ist diese alpine Schönheit genau das Richtige für dich.
Alpine Seltenheit für Sonnenplätze: Blauviolette Blütenpracht von Juni bis September.
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In deinem Garten fungiert das Pyrenäen-Drachenmaul als wichtige Nektarquelle während der Sommermonate von Juni bis September. Durch die Zugehörigkeit zu den Lippenblütlern ist die Architektur der Blüte auf Insekten mit einer gewissen Kraft und Rüssellänge ausgelegt. Auch wenn keine spezifischen Einzelarten in den Datenbanken gelistet sind, ist die Pflanze als Archäophyt (eine bereits vor 1492 eingewanderte oder heimische Art) tief im hiesigen Ökosystem verwurzelt. Die sehr leichten Samen (1.77 mg) werden durch Wind- oder Fernausbreitung verteilt und bieten eine feine Nahrungsquelle für spezialisierte Kleinstlebewesen. Da die Art in der freien Natur extrem selten geworden ist, stellst du mit deinem Garten ein wichtiges Trittsteinbiotop für den Erhalt dieser genetischen Vielfalt dar.
Das Pyrenäen-Drachenmaul wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher geführt. Auch wenn keine schwere Giftigkeit dokumentiert ist, solltest du vorsichtshalber darauf achten, dass Kleinkinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Da die Pflanze in der Gartenkultur eher selten ist, besteht kaum Verwechslungsgefahr mit anderen giftigen Gartenstauden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,121 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Pyrenäen-Drachenmaul (Horminum pyrenaicum) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es ist eine indigene Art, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz ursprünglich heimisch, wobei sein Schwerpunkt in den Kalkalpen liegt. Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Magerrasen und Felsfluren auf kalkhaltigem Untergrund. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.12 m bleibt die Pflanze sehr kompakt und bildet am Boden liegende Blattrosetten aus, die an eine Mischung aus Salbei und Primel erinnern.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.