Bild folgtKI-generierte IllustrationHydriomena furcata
Auch bekannt als: Heidelbeer-Palpenspanner
5
Pflanzen
besucht
5
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Heidelbeer-Palpenspanner (Hydriomena furcata) ist die extrem variable Färbung seiner Vorderflügel, die von Graugrün bis zu kräftigem Braun reicht und ihn auf Baumrinde fast unsichtbar macht. In deinem Garten tritt dieser kleine Nachtfalter, der nur rund 0,007 Gramm wiegt, in einer Generation pro Jahr auf. Die Raupen sind polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) und wenig wählerisch bei ihrer Kost. Während der Sommermonate von Mai bis September kannst du die erwachsenen Falter beobachten, wie sie Nektar an heimischen Wildpflanzen suchen. Im Frühsommer findest du sie oft an der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) oder dem Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Später im Jahr dienen die Schwarze Flockenblume (Centaurea nigra) und das Zottige Weidenröschen (Epilobium hirsutum) als wichtige Energiequellen. Auch das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird von den Faltern gerne besucht. Die Überwinterung erfolgt als Ei, das meist an Zweigen abgelegt wird und dort den Frost übersteht. Um diesen Nützling zu fördern, solltest du heimische Sträucher im Garten erhalten. Verzichte auf einen radikalen Rückschnitt im Herbst, damit die Eier an den Zweigen verbleiben können.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser kleine Falter ist für dich und deinen Garten völlig harmlos und ein gern gesehener Gast, der zur biologischen Vielfalt beiträgt. Er besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge und stellt keine Gefahr für Mensch oder Haustier dar. Da er heimisch ist und keine nennenswerten Schäden an Kulturpflanzen verursacht, kannst du ihn einfach in Ruhe gewähren lassen.
Der Heidelbeer-Palpenspanner (Hydriomena furcata) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt kühle Standorte. Die Art zeichnet sich durch eine hohe Variabilität in der Flügelzeichnung aus, was die Bestimmung für Laien oft erschwert. Mit über 1.900 Beobachtungen allein in der Schweiz gilt die Art als gut dokumentiert. Als nachtaktiver Falter spielt er eine Rolle im lokalen Ökosystem als Beutetier und Bestäuber.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
cold
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →