Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Hydroptilidae
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Hydroptila insubrica Ris, 1903 ist eine sehr kleine Köcherfliege, die zur Gruppe der Trichoptera gehört. Diese Insekten zeichnen sich durch ihre behaarten Flügel aus, die in Ruhestellung dachförmig über dem Hinterleib zusammengelegt werden. Als Vertreter der Hydroptilidae, auch Zwergköcherfliegen genannt, erreichen sie nur eine geringe Körpergröße. Die Larven dieser Gruppe leben aquatisch, also im Wasser, und ernähren sich dort meist von Algen oder organischem Detritus, also zersetztem pflanzlichem Material. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft wird, ist ihr Vorkommen an spezifische, meist naturnahe Gewässer gebunden. In deinem Garten kannst du diese Insekten indirekt unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, um die Wasserqualität in der Umgebung nicht zu beeinträchtigen. Auch das Belassen von Ufervegetation und die Vermeidung von Gewässerverschmutzungen tragen zum Schutz solch seltener Arten bei. Eine naturnahe Gestaltung mit sauberen Wasserstellen bietet die besten Voraussetzungen für eine vielfältige Insektenwelt.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte jahreszeitliche Aufschlüsselung der Aktivitätsphasen für diese spezifische Art.
Diese Insekten sind vollkommen harmlos und stechen oder beißen nicht. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, unterliegt sie einem besonderen Schutzstatus durch ihre Seltenheit. Es handelt sich um einen natürlichen Bestandteil des Ökosystems, der keine Gefahr für Mensch oder Garten darstellt.
Hydroptila insubrica Ris, 1903 gehört zur Ordnung der Trichoptera, den Köcherfliegen, innerhalb der Familie Hydroptilidae. Die Art ist in Deutschland verbreitet, gilt jedoch aufgrund ihrer Seltenheit als extrem gefährdet. Wie alle Vertreter dieser Gruppe durchlaufen sie eine aquatische Larvalentwicklung, bevor sie als flugfähige Imagines, also ausgewachsene Insekten, an Land leben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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