Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Hydroptilidae
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Hydroptila ivisa Malicky, 1972 gehoert zu den Zwergkocherfliegen, einer Gruppe von Insekten, die sich durch ihre sehr geringe Koerpergroesse auszeichnen. Diese Tiere durchlaufen eine vollstaendige Verwandlung, die sogenannte Metamorphose, bei der sie sich vom Ei ueber die Larve und Puppe zum flugfaehigen Insekt entwickeln. Die Larven dieser Gruppe leben aquatisch, also im Wasser, und ernaehren sich dort von Algenaufwuchs oder organischem Material. Da die Art in Deutschland als stark gefaehrdet eingestuft ist, spielt der Erhalt naturnaher Gewaesser eine entscheidende Rolle fuer ihr Ueberleben. In deinem Garten kannst du diese Insekten indirekt unterstuetzen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, um die Wasserqualitaet in der Umgebung nicht zu beeintraechtigen. Eine naturnahe Gestaltung mit Strukturen wie Totholz oder liegengelassenem Laub in Uefernähe bietet zudem wertvolle Rueckzugsorte. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, ist die allgemeine Foerderung einer hohen Gewaesserstrukturvielfalt die beste Massnahme. Achte darauf, dass Kleingewaesser nicht austrocknen und eine natuerliche Ufervegetation aufweisen. Ein bewusster Umgang mit Lichtquellen in der Nacht kann zudem helfen, die Orientierung dieser nachtaktiven Insekten nicht zu stoeren.
Diese Art ist fuer den Menschen vollkommen ungefaehrlich, da sie weder sticht noch beisst. Aufgrund ihres Status als stark gefaehrdete Art steht sie unter besonderem Schutz und sollte in ihrem Lebensraum nicht gestoert werden.
Hydroptila ivisa Malicky, 1972 ist eine Art aus der Ordnung der Trichoptera, den Koecherfliegen, und gehoert zur Familie der Hydroptilidae. Diese Insekten sind in Deutschland verbreitet und aufgrund ihrer Seltenheit in der Roten Liste in die Kategorie 2 als stark gefaehrdet eingestuft. Sie zeichnen sich durch eine aquatische Lebensweise der Larvenstadien aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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