Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaea fasciaria
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Typisch fuer den Zweibindigen Nadelwald-Spanner (Hylaea fasciaria) ist seine variable Färbung, die von einem zarten Grün bis hin zu einem warmen Rostrot reicht, wobei zwei helle Querlinien die Vorderflügel schräg überqueren. Du findest diesen Schmetterling oft in der Nähe von Nadelhölzern, da sich seine Raupen von den Nadeln verschiedener Bäume ernähren. Zu ihren Futterpflanzen gehören unter anderem die Gewöhnliche Fichte (Picea abies), die Gewöhnliche Kiefer (Pinus sylvestris) und die Europäische Lärche (Larix decidua). Auch die Westamerikanische Hemlocktanne (Tsuga heterophylla) sowie die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) dienen dem Nachwuchs als Nahrungsgrundlage. Die erwachsenen Falter sind dämmerungsaktiv (in der Abenddämmerung fliegend) und suchen aktiv nach Nektarquellen. In deinem Garten fliegen sie besonders gerne den Rot-Klee (Trifolium pratense) an, um Energie zu tanken. Als Gartenbesitzer kannst du dieses Tier unterstützen, indem du heimische Nadelbäume wie die Schwarz-Kiefer (Pinus nigra) oder die Gewöhnliche Douglasie (Pseudotsuga menziesii) erhältst. Ein naturnah gestalteter Garten mit Blühstreifen, in denen Rot-Klee wachsen darf, bietet den Faltern eine wichtige Lebensgrundlage. Da die Art an Nadelwälder angepasst ist, stellt sie einen festen Bestandteil der biologischen Vielfalt in entsprechenden Gartenlagen dar.
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Da die vorliegenden Daten keine spezifischen Zeitangaben für die Lebensstadien oder die Überwinterung enthalten, kann kein präziser Jahreszyklus abgebildet werden.
Dieser Schmetterling ist für Menschen und Pflanzen vollkommen harmlos. Da die Raupen an verschiedenen Nadelbäumen fressen, aber selten in grossen Mengen auftreten, verursachen sie keine nennenswerten Schäden an deinen Gartenbäumen.
Der Zweibindige Nadelwald-Spanner wird taxonomisch (nach der biologischen Systematik) der Familie der Spanner (Geometridae) zugeordnet, die zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) gehört. Er ist in weiten Teilen Mitteleuropas, einschliesslich Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie in Belgien verbreitet. Die Art zeigt einen ausgeprägten Farbpolymorphismus (Vorkommen verschiedener Farberscheinungen), wobei die Farbe oft mit dem lokalen Baumbestand korreliert. Mit einer Flügelspannweite von etwa 30 bis 35 Millimetern ist er ein typischer Vertreter der waldgebundenen Nachtfalter.
8 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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