Bild folgtKI-generierte IllustrationHylotelephium spectabile
Auch bekannt als: Prächtige Fetthenne
Wer die Prächtige Fetthenne (Hylotelephium spectabile) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren dicken, wasserspeichernden Blättern und den breiten, flachen Blütendolden ist sie im Spätsommer kaum zu übersehen. Da sie zuverlässig von Juli bis September blüht, stellt sie eine wesentliche Nahrungsquelle dar, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. In deinem Garten fungiert sie als wertvolle Nektarstation in der kritischen Übergangszeit zum Herbst. Mit dieser unkomplizierten Staude machst du in Sachen Naturschutz im Garten alles richtig.
Die zuverlässige Spätsommer-Tankstelle für hungrige Bestäuber.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Blütezeit von Juli bis September der entscheidende ökologische Beitrag dieser Art. In dieser Phase bietet sie Bestäubern ein verlässliches Nektarangebot an, wenn die sommerliche Hauptblüte vieler heimischer Wildpflanzen bereits endet. Da die Blüten flach und offen sind, ist der Zugang zum Nektar für viele Insektengruppen barrierefrei möglich. Die stehengelassenen Blütenstände dienen zudem als winterliches Strukturelement im Garten und bieten kleinen Nützlingen einen geschützten Rückzugsort über die kalten Monate.
Die Prächtige Fetthenne ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Da sie Inhaltsstoffe besitzt, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können, ist bei Haushalten mit kleinen Kindern Vorsicht geboten. Im Falle einer Aufnahme von Pflanzenteilen erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jul – Sep
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit sich die Blüten kräftig färben.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (dauerhaft zu nasser Boden).
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflanzabstand: Halte etwa 30 bis 40 Zentimeter Abstand zu anderen Pflanzen ein.
Pflege: Ein Rückschnitt der vertrockneten Stängel erfolgt erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im Frühjahr mit einem Spaten teilen und so einfach neue Pflanzen gewinnen.
Düngung: Sei sparsam mit Dünger, da die Pflanze sonst an Standfestigkeit verliert.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) passt hervorragend, da sie ebenfalls trockene, sonnige Standorte liebt und das ökologische Angebot im Spätsommer perfekt ergänzt.
Die Prächtige Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales). Sie ist in den Gärten Mitteleuropas weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Standorte, die an xerotherme Lebensräume (trockenwarme Standorte) erinnern. Auffällig ist ihre Sukkulenz (Fähigkeit zur Wasserspeicherung), die sich in den fleischigen Blättern zeigt. Diese morphologische Anpassung ermöglicht es der Pflanze, auch längere Trockenperioden ohne Schäden zu überstehen.
1 Video zu Prächtige Fetthenne
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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