Bild folgtKI-generierte IllustrationHypena obsitalis
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Typisch fuer Hypena obsitalis ist ihre mittelgroße Statur und eine Masse von lediglich etwa 0,0207 Gramm. Du findest diesen Falter in deinem Garten vor allem an warmen Plaetzen, da er eine thermophile (waermeliebende) Lebensweise bevorzugt. Als oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) eingestuft, ist das Ueberleben der Art eng an das Ausgebreitete Glaskraut (Parietaria diffusa) geknuepft. Die Raupen ernaehren sich ausschließlich von den Blaettern dieser Pflanze, die oft in Mauerspalten waechst. Da der Falter als adultes (ausgewachsenes) Tier ueberwintert, kannst du ihn bereits ab Maerz in deinem Garten beobachten. Seine Aktivitaetsphase reicht bis in den Oktober hinein, wobei er ueber viele Monate hinweg praesent bleibt. Wenn du diese Schnabeleule foerdern moechtest, solltest du das Ausgebreitete Glaskraut an sonnigen Stellen oder alten Gartenmauern unbedingt erhalten. Es dient waehrend der gesamten warmen Jahreszeit als zentrale Brutstaette fuer die Eiablage und Nahrungsqulle fuer die Larven. Sorge zudem fuer ungestoerte, frostfreie Nischen an Gebaeuden oder in Schuppen, damit die Tiere sicher durch den Winter kommen.
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Dieser Falter ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gaerten. Es besteht keine Gefahr von Stichen oder Bissen, und auch deine Zierpflanzen bleiben unberuehrt, da die Raupen spezialisierte Esser sind. Da die Art in einigen Regionen selten ist, sollte man die Tiere ungestoert an ihren Ruheplaetzen belassen.
Hypena obsitalis gehoert zur Familie der Eulenfalter (Erebidae) und wird der Gattung der Schnabeleulen zugeordnet. Die Art ist in waermebeguenstigten Regionen wie der Schweiz und Belgien heimisch, wobei in der Schweiz zwischen 1981 und 2010 lediglich 18 Beobachtungen dokumentiert wurden. Mit einer Masse von etwa 0,0207 Gramm ist der Falter ein graziler Vertreter seiner Familie. Er bevorzugt warme Habitatsnischen und ist fuer sein Fortbestehen auf ganz bestimmte heimische Wildkraeuter angewiesen.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
adult
Temperatur
warm
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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