Bild folgtKI-generierte IllustrationHypericum annulatum
Auch bekannt als: Hypericum annulatum
Unverwechselbar ist das Ring-Johanniskraut (Hypericum annulatum) durch seine leuchtend gelben Blüten, aus deren Mitte zahlreiche lange Staubblätter strahlenförmig hervortreten. Als wertvoller Bestandteil der Johanniskrautgewächse bereichert diese Art deinen Garten vor allem im Hochsommer, wenn die Hauptblütezeit vieler anderer Stauden bereits vorüber ist. Die Pflanze dient in dieser Zeit als wichtige Pollenquelle für die gebietsfremd Insektenwelt. Mit ihrem aufrechten Wuchs und den markanten, punktierten Blättern setzt sie klare Strukturen in naturnahen Pflanzungen. Wenn du einen sonnigen Standort hast, ist dieses Johanniskraut eine wunderbare Ergänzung für dein grünes Refugium.
Leuchtend gelbe Sonnenstrahlen: Das Ring-Johanniskraut blüht bis in den August.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten liegt der ökologische Schwerpunkt dieser Art auf ihrer Blütezeit von Juni bis August. In diesen heißen Monaten stellt sie eine konstante Pollenquelle für verschiedene Bestäuber dar, die auf energiereiche Nahrung angewiesen sind. Da die Blüte bis in den Spätsommer andauert, hilft das Ring-Johanniskraut dabei, die oft auftretende Nahrungslücke nach der ersten großen Frühsommerblüte zu schließen. Die Samenreife im Spätsommer sorgt zudem dafür, dass nach der Saison natürliches Saatgut im Garten verbleibt. Mangels spezifischer Datenbankeinträge zu einzelnen Insektenarten konzentriert sich der Nutzen auf die allgemeine Stärkung der Insektenvielfalt im Hochsommergarten.
Das Ring-Johanniskraut ist nicht als kindersicher eingestuft. Die Pflanze enthält Stoffe, die eine Photosensibilisierung (extreme Lichtempfindlichkeit der Haut nach Berührung) auslösen können. Im Falle einer versehentlichen Einnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte darauf, beim Rückschnitt Handschuhe zu tragen, um Hautreizungen zu vermeiden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Aug
Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Der Boden sollte gut durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
April ist die ideale Pflanzzeit im Frühling, solange der Boden feucht genug für das Anwurzeln ist.
Halte beim Einsetzen einen Pflanzabstand von etwa 30 bis 35 cm ein.
Arbeite bei schweren Böden etwas Sand ein, um den Untergrund zu magern (Nährstoffkonzentration senken).
Schneide die vertrockneten Triebe erst im späten Winter zurück, um Insekten einen Unterschlupf zu bieten.
Eine Vermehrung ist durch Aussaat oder Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr möglich.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) – er teilt die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und ergänzt das Gelb mit intensivem Blau.
Das Ring-Johanniskraut gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae) und ist innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen eingeordnet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Teile Südosteuropas, wobei es bevorzugt an warmen, offenen Standorten wie Saumgesellschaften (Übergangsbereiche zwischen Wald und offenem Feld) vorkommt. Ein morphologisches Merkmal, das du leicht erkennen kannst, sind die kleinen Drüsenpunkte (durchscheinende Ölbehälter) auf den Blättern. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet im Laufe der Jahre feste Horste (büscheliger Wuchs), ohne dabei zu wuchern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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