Bild folgtKI-generierte IllustrationHypericum ascyron
Auch bekannt als: Hypericum ascyron
An ihren imposanten, bis zu 5 Zentimeter großen goldgelben Schalenblüten mit den extrem langen, büschelig herausragenden Staubblättern lässt sich das Großblütige Johanniskraut (Hypericum ascyron) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist diese Staude ein echter Gewinn, da sie mit ihrem üppigen Pollenangebot eine wichtige Anlaufstelle für Pollensammler wie Wildbienen und Schwebfliegen darstellt. Da sie eine beachtliche Wuchshöhe von 1,1 m erreicht, bringt sie Struktur und eine leuchtende Fernwirkung in feuchtere Gartenbereiche. Wenn du einen sonnigen Platz mit ausreichend Bodenfeuchte hast, kannst du mit dieser Art wenig falsch machen und förderst gezielt die lokale Insektenwelt.
Goldgelbe Präsenz auf 1,1 Metern: Die ideale Pollentankstelle für feuchte Gärten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten dient das Großblütige Johanniskraut als reine Pollenquelle, da Johanniskräuter keinen Nektar produzieren. Dennoch ist sie ökologisch wertvoll, da sie spezialisierte Pollensammler anzieht. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten, hier Samen) sind mit einem Gewicht von 0,12 mg extrem leicht, was eine effektive Windausbreitung im Garten ermöglicht. Im Winter bieten die hohlen, stabilen Stängel wichtige Rückzugsorte für markbewohnende Insektenlarven. Die Samenstände werden in der kalten Jahreszeit zudem von verschiedenen Vögeln als ergänzende Nahrungsquelle aufgesucht. Durch ihre stattliche Höhe bietet sie zudem Schutz und Deckung für bodennah lebende Tiere.
Bitte beachte, dass das Großblütige Johanniskraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Johanniskräuter kann es bei Verzehr oder Kontakt in Kombination mit Sonnenlicht zu Hautreizungen führen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme durch Kinder oder Haustiere kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.52 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort mit mindestens 4 bis 6 Stunden direktem Licht.
Der Boden sollte nährstoffreich und vor allem gleichmäßig feucht sein; Trockenheit verträgt die Pflanze schlecht.
Achte auf die FAKTEN-VORGABE Wuchshöhe: Die Staude wird genau 1,1 m hoch und benötigt entsprechend Platz nach oben.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in die Erde, sobald der Boden frostfrei ist.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung von September bis November ist ideal, damit die Staude vor dem Winter einwurzeln kann.
Da die Samen mit nur 0,12 mg sehr leicht sind, nutzt die Pflanze Wind- oder Fernausbreitung; lass die Samenstände im Winter stehen.
Ein Rückschnitt der vertrockneten Stängel erfolgt erst im zeitigen Frühjahr, um Überwinterungsquartiere für Insekten zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) – sie teilt die Vorliebe für feuchte Böden und ergänzt das Gelb mit ihren rahmweißen Blüten.
Das Großblütige Johanniskraut gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen. In der Natur besiedelt die Art bevorzugt feuchte Wiesen und Auenbereiche (periodisch überflutete Uferlandschaften) entlang von Flussläufen. Es handelt sich um eine krautige Pflanze (nicht verholzend), die im Winter oberirdisch abstirbt und im Frühjahr aus dem Wurzelstock neu austreibt. Typisch sind die gegenständig angeordneten, breitblättrigen Blätter, die keine Stiele besitzen und den kräftigen Stängel teilweise umschließen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →