Bild folgtKI-generierte IllustrationHypochaeris oligocephala
An ihren gelben Blütenkörbchen und den schlichten, krautigen Stängeln lässt sich Hypochaeris oligocephala sofort erkennen. Diese in Deutschland heimische Pflanze ist ein wunderbarer Baustein für einen Garten, der auf natürliche Vielfalt setzt. Da sie keine verholzenden Teile bildet, fügt sie sich leicht in bestehende Pflanzungen ein. Durch ihre sehr leichten Flugsamen trägt sie zur ökologischen Vernetzung bei, da sie auch entferntere Gartenbereiche besiedeln kann. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, machst du mit dieser Art alles richtig. Sie ist ein unkomplizierter Gast, der den Charakter deiner heimischen Wildpflanzenwiese unterstreicht.
Filigrane Korbblütlerin mit federleichten Samen für deinen Naturgarten.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen leisten Korbblütler einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität im Garten. Da Hypochaeris oligocephala in Deutschland heimisch ist, stellt sie eine wertvolle Ergänzung der lokalen Flora dar. Besonders bemerkenswert ist ihre Fernausbreitung: Die Samen sind mit 0,61 Milligramm federleicht und können vom Wind über weite Strecken getragen werden. Dies fördert den genetischen Austausch zwischen verschiedenen Standorten. Die Samen dienen nach der Reife als Nahrung für verschiedene heimische Vogelarten, die im Winter auf Sämereien angewiesen sind. Durch ihre krautige Wuchsform bietet sie zudem bodennahen Schutz für kleine nützliche Gartenbewohner.
Bitte beachte, dass die Pflanze laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein vorsichtiger Umgang ist daher ratsam, besonders wenn kleine Kinder oder Haustiere im Garten spielen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze Hypochaeris oligocephala am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein; bei Bedarf kannst du schwere Erde mit Sand abmagern (den Nährstoffgehalt senken).
Achte auf einen guten Wasserabzug, da Staunässe den Wurzeln schaden kann.
In der ersten Zeit nach der Pflanzung solltest du regelmäßig gießen, danach ist die Art sehr trockenheitsresistent.
Da sie sich über den Wind versamt, kannst du die verblühten Stände einfach stehen lassen, wenn du eine natürliche Ausbreitung wünschst.
Ein Rückschnitt ist im Herbst möglich, aber kein Muss für die Vitalität der Pflanze.
Gute Partnerin: Die Heidenelke (Dianthus deltoides) – sie hat die gleichen Ansprüche an Licht und Boden und bildet einen schönen farblichen Kontrast.
Die Art gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine ausdauernde, krautige (nicht verholzende) Pflanze. In Deutschland besiedelt sie bevorzugt offene Standorte und zeichnet sich durch breitblättrige Laubblätter aus, die meist in einer Rosette am Boden angeordnet sind. Morphologisch ist sie durch ihre spezifische Blütenform geprägt, die typisch für die Ordnung der Asternartigen (Asterales) ist. Mit einem extrem geringen Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,61 mg nutzt sie den Wind als effizientes Transportmittel für ihre Samen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →