Bild folgtKI-generierte IllustrationHyssopus officinalis subsp. officinalis
Auch bekannt als: Hyssopus officinalis subsp. officinalis
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Echten Ysop sind seine schmalen, lanzettlichen Blätter und die tiefblauen Lippenblüten, die in dichten Scheinquirlen (kranzartige Blütenanordnung) angeordnet sind. Als aromatischer Halbstrauch ist er eine wertvolle Ergänzung für sonnige Gärten, da er besonders spezialisierte Schmetterlinge anzieht. Unter anderem profitieren der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) und verschiedene Dickkopffalter von seinem Nektarangebot. Da er ursprünglich ein Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanze) ist, gilt er heute als gut integrierter Bestandteil unserer Gartenkultur. Wenn du einen trockenen Platz mit kalkhaltigem Boden hast, wird er dir über Jahre hinweg Freude bereiten.
Blaues Wunder für Dickkopffalter: Robuster Trockenkünstler für sonnige Beete.
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Dieser Halbstrauch ist eine exzellente Tankstelle für seltene Falterarten. Nach aktuellen Daten besuchen insbesondere Dickkopffalter wie der Spierstauden-Dickkopffalter (Muschampia tessellum), der Malven-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) und der Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) die Blüten. Auch der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) nutzt den Ysop als wichtige Nahrungsquelle. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0.9697 mg, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. So trägt die Pflanze zur Vernetzung von Lebensräumen in deiner Nachbarschaft bei.
Der Echte Ysop wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Die enthaltenen ätherischen Öle können bei unsachgemäßem Verzehr großer Mengen gesundheitliche Probleme verursachen. Sollten Kinder Pflanzenteile verschluckt haben, wende dich im Zweifelsfall an den Giftnotruf 0228 19 240. Für Erwachsene ist die Pflanze bei normalem Kontakt unbedenklich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.297 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne täglich erhält.
Ellenberg Feuchte 2: Der Standort muss trocken sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser).
Ellenberg Nährstoffe 3: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) gedeiht er am besten auf magerem Boden ohne Dünger.
Ellenberg Reaktion 7: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen (Gegenteil von saurem) Boden.
Pflanzzeit: Setze den Ysop im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis November in die Erde.
Wuchshöhe: Mit 0.3 m bleibt er kompakt; plane beim Pflanzen etwa 30 cm Abstand ein.
Pflege: Schneide den Halbstrauch im zeitigen Frühjahr zurück, um einen buschigen Austrieb zu fördern.
Pflanzpartner: Der heimische Wiesensalbei (Salvia pratensis) ist ein idealer Nachbar, da er dieselben kalkreichen und trockenen Bedingungen bevorzugt.
Der Echte Ysop gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist als Halbstrauch (unten verholzend, oben krautig) charakterisiert. In seiner Wuchsform erreicht er eine Höhe von 0.3 m. Er besiedelt natürlicherweise Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felshänge, was seine Vorliebe für Wärme und Licht erklärt. Morphologisch auffällig ist die Blattfläche von 167.5 mm² der breitblättrigen, aber schmal wirkenden Blätter. Die Pflanze nutzt ein AM-Mykorrhiza-System (Symbiose mit Bodenpilzen), um Nährstoffe effizient aus mageren Böden aufzunehmen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →