Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Megachilidae
heimisch Deutschland
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dokumentiert
Diese Wildbiene (Icteranthidium laterale) fällt durch ihren robusten Körperbau, die markanten gelben Seitenflecken auf dunklem Grund und einen flinken Flug auf. In deinem Garten ist sie ein spezialisierter Bestäuber, der zur heimischen Artenvielfalt in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört. Als Vertreterin der Bauchsammlerbienen (Megachilidae, die den Pollen an einer Bürste an der Bauchunterseite transportieren) zeigt sie ein interessantes Sammelverhalten. Du kannst sie dabei beobachten, wie sie gezielt den Strand-Mannstreu (Eryngium maritimum) besucht, um dort Nahrung zu finden. Ihre Nester legt diese Art in selbst gegrabenen Gängen im Boden an, weshalb sie auf unversiegelte Flächen angewiesen ist. Um ihr zu helfen, solltest du offene, sandige Bodenstellen unberührt lassen, damit sie dort ungestört graben kann. Das gezielte Pflanzen von Strand-Mannstreu (Eryngium maritimum) bietet ihr eine lebensnotwendige Grundlage direkt vor der Haustür. Die Weibchen sammeln dort eifrig Pollen, um die Brutkammern für ihre Larven im Erdreich zu versorgen. Durch ihren spezialisierten Lebensstil ist sie ein faszinierendes Beispiel für die engen Verflechtungen in unserer Natur. Am besten beobachtest du sie an sonnigen Plätzen, wo sie zügig zwischen den blauen Blütenköpfen hin- und herfliegt.
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Nach dem Erscheinen beginnen die Weibchen mit dem Bau ihrer Nester im Boden. Es folgt eine Phase der Pollensammlung am Strand-Mannstreu (Eryngium maritimum), um die Brutkammern mit Nahrungsvorräten für die Larven auszustatten. In den geschützten Erdkammern entwickeln sich die Jungtiere und überwintern schließlich als neue Generation im Nest, bevor sie im nächsten Jahr ausfliegen.
Diese Wildbiene ist friedfertig und konzentriert sich ganz auf ihre Suche nach Pollen und Nektar. Ihr Stachel wird nur zur Verteidigung bei direktem, starken Druck eingesetzt, weshalb keine Gefahr für Gartenbesitzer besteht. Aufgrund ihrer gelb-schwarzen Färbung wird sie manchmal mit Wespen verwechselt, ist aber deutlich gedrungener gebaut.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Icteranthidium laterale (Latreille, 1809) gehört zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und zur Familie der Megachilidae. Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt trockenwarme Standorte mit geeigneten Futterpflanzen. Als Bodenbrüter legt sie ihre Nester in selbst gegrabenen Hohlräumen an, was eine typische Nistbiologie für Vertreter dieser Gattung darstellt. Die Unterscheidung von nah verwandten Wollbienen erfolgt meist über die spezifische Anordnung der gelben Zeichnungselemente auf den Tergiten (Rückenplatten des Hinterleibs).
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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