Bild folgtKI-generierte IllustrationIdaea flaveolaria
An seiner ocker- bis goldgelben Färbung lässt sich der Ockergelbe Zwergspanner (Idaea flaveolaria) sofort erkennen. Dieser zierliche Nachtfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 16 bis 20 Millimetern und ist mit einer Körpermasse von nur rund 0,0018 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Er bringt pro Jahr eine Generation hervor, wobei die Weibchen ihre Eier an bodennahen Pflanzenteilen ablegen. Die Raupen leben polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzenarten fressend) und bevorzugen oft welke oder trockene Blätter niederliegender Kräuter. Da die Art eine kühle Temperaturnische bevorzugt, findest du sie vor allem in höheren oder schattigen Lagen. Im Sommer besuchen die Falter gerne Nektarquellen wie den Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) oder den Hornklee (Lotus corniculatus). Den Winter verbringt das Tier als Larve (Raupe) in einer Kältestarre (Zustand verringerten Stoffwechsels) am Boden unter Laub oder Moos. Du kannst diesen seltenen Gast fördern, indem du eine naturnahe Ecke mit heimischen Wildkräutern stehen lässt und die Bodenstreu im Winter nicht entfernst.
Dieser kleine Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast, der weder stechen noch beißen kann. Da er in der Schweiz nur lokal vorkommt, solltest du ihn nicht einfangen oder stören, sondern dich an seiner Anwesenheit im naturnahen Garten erfreuen.
Der Ockergelbe Zwergspanner (Idaea flaveolaria) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in der Schweiz heimisch, wobei die Datenlage mit wenigen Nachweisen auf eine spezialisierte Lebensweise hindeutet. Typisch für diese Gattung ist die flache Ruhehaltung der Flügel und die geringe Körpergröße. Als Bewohner kühlerer Klimate besetzt er eine ökologische Nische, die ihn von wärmeliebenden Verwandten unterscheidet.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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