Bild folgtKI-generierte IllustrationIpomoea alba
Auch bekannt als: Ipomoea alba
Du erkennst die Mondwinde (Ipomoea alba) an ihren beeindruckend breitblättrigen Blättern, die eine Fläche von über 11.000 Quadratmillimetern erreichen können. Diese krautige Pflanze ist ein rasanter Kletterkünstler, der in kurzer Zeit vertikale Flächen in deinem Garten begrünt. Da sie nicht verholzt (kein dauerhaftes Holz bildet), bleibt sie flexibel und fügt sich leicht in bestehende Strukturen ein. Für dich als Naturgärtner bietet sie die Möglichkeit, schnell dichte grüne Wände als Sichtschutz zu schaffen. Achte darauf, sie so zu platzieren, dass sie andere Arten nicht unterdrückt. Wer diese Pflanze einmal im Garten hat, schätzt ihre enorme Wuchskraft.
Großblättriger Kletterkünstler für schnellen Sichtschutz im Sommergarten.
Da derzeit keine spezifischen Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, steht der strukturelle Wert der Pflanze im Vordergrund. Die großen Blätter mit einer Fläche von 11025 mm² bieten in der sommerlichen Hitze Schatten und Feuchtigkeit für Kleinstlebewesen am Boden. Als krautige Pflanze liefert sie nach der Saison eine beträchtliche Menge an Biomasse (organisches Material), die den Bodenhumus anreichert. Die dichten Ranken dienen im Sommer als Versteckmöglichkeit für verschiedene Gartentiere. Durch das schnelle Wachstum der breitblättrigen Triebe entstehen vertikale Strukturen, die die Diversität in der Gestaltung deines Gartens erhöhen.
Die Mondwinde (Ipomoea alba) ist als nicht kindersicher eingestuft, was du bei der Gartenplanung berücksichtigen solltest. Bestimmte Inhaltsstoffe der Windengewächse können bei Verzehr problematisch sein. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verschluckt haben, wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Ein Standort außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern ist ratsam.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze oder säe die Mondwinde im Frühling (April bis Mai), sobald die Frostgefahr vorüber ist.
Wähle einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem Boden, um die Blattfläche von 11025 mm² optimal zu versorgen.
Da sie als krautige Pflanze keine festen Holzstrukturen bildet, benötigt sie zwingend eine Kletterhilfe wie ein Gitter oder Drähte.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, da über die breitblättrigen Flächen viel Wasser verdunstet.
Achte auf ausreichend Platz, da der Zuwachs innerhalb einer Saison beträchtlich ist.
Entferne die abgestorbenen, nicht verholzten Ranken erst im Spätwinter, um Bodenlebewesen Schutz zu bieten.
Gute Partnerin: Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum) — diese heimische Kletterpflanze bietet ähnliche Strukturen und ergänzt die Mondwinde ökologisch sinnvoll.
Die Mondwinde (Ipomoea alba) gehört zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz kommt sie primär als Gartenpflanze vor, da sie frostempfindlich ist und ursprünglich aus wärmeren Klimazonen stammt. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch ihren krautigen Wuchs und die beträchtliche Blattfläche aus. Da sie nicht verholzt, stirbt die oberirdische Biomasse im Winter komplett ab. Die Pflanze ist ein typischer Schlinger, der an geeigneten Stützen zügig in die Höhe wächst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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