Bild folgtKI-generierte IllustrationIsophya stysi
Typisch fuer Isophya stysi ist die gedrungene, kraeftige Gestalt, die sie als charakteristische Vertreterin der Plumpschrecken (Isophya) kennzeichnet. An den auffaellig langen Fuehlern, die fuer alle Laubheuschrecken (Tettigoniidae) bezeichnend sind, kannst du sie leicht von anderen Insekten unterscheiden. In deinem Garten gehoert diese Art zu den eher unauffaelligen Bewohnern, da sie aufgrund ihrer stark verkuerzten Fluegel nicht flugfaehig ist. Pro Jahr entwickelt sich lediglich eine Generation. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in das Bodenstratrum (die oberste Erdschicht), wo diese den Winter ueberdauern. Wenn das Fruehjahr beginnt, schluepfen die Larven und suchen Schutz in der Krautschicht (die Pflanzenschicht aus nicht verholzenden Gewaechsen). Da keine spezifischen Futterpflanzen in der Datenbank hinterlegt sind, profitiert die Art allgemein von einer hohen Vielfalt heimischer Wildkraeuter. Du kannst ihr helfen, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und Altgrasstreifen stehen laesst. Diese Bereiche dienen der Imago (dem erwachsenen Insekt) und den Larven als Rueckzugsort. Durch das Belassen von Bodenstellen ohne Stoerung unterstuetzt du die Eiablage. So bleibt dein Garten ein wertvoller Trittstein (ein vernetzendes Biotop) fuer diesen spezialisierten Bewohner.
Voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da dieses Tier weder sticht noch beisst. Da Isophya stysi empfindlich auf Stoerungen reagiert, solltest du sie lediglich aus der Distanz beobachten und nicht einfangen oder umsiedeln.
Isophya stysi ist eine Art aus der Familie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae) und der Gattung der Plumpschrecken (Isophya). Diese Gruppe zeichnet sich durch einen robusten Koerperbau und die Rueckbildung der Fluegel aus, was die Tiere flugunfaehig macht. Die Verbreitung der Art erstreckt sich ueber Teile Mitteleuropas, wobei sie bevorzugt in naturnahen Lebensraeumen vorkommt. Fuer Laien ist sie an den extrem langen Fuehlern und der charakteristischen Plumpschrecken-Form erkennbar.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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